• 20.04.2012, 11:07:20
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ÖAMTC fordert: Ungerechtfertigt hohe Spritpreise um fünf Cent senken

Starke Preisrückgänge an den internationalen Märkten sofort an Kunden weitergeben

Wien (OTS) - Am 13. März wurde mit 124,59 Dollar bzw. 95,42 Euro
pro Barrel der bisherige Jahreshöchststand des Ölpreises verzeichnet.
Seitdem ist der Preis um rund acht Dollar bzw. sieben Euro
zurückgegangen. "Das entspricht einem Preisrückgang von sieben
Prozent pro Barrel. Angesichts dieser Entwicklung müsste der Sprit an
heimischen Tankstellen im Schnitt um rund fünf Cent billiger geworden
sein", verdeutlicht ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin Elisabeth
Brandau. Das Gegenteil ist jedoch der Fall.

War ein Liter Super am 13. März noch um durchschnittlich 1,487
Euro pro Liter zu haben, zahlt man heute einen Durchschnittspreis von
1,530 Euro pro Liter. "Anstatt die günstigeren Ölpreise an die Kunden
weiterzugeben, steigen die Preise weiter ins Unermessliche", empört
sich die ÖAMTC-Expertin. Auch bei Diesel zeigt sich mit einem
Rückgang von einem halben Cent pro Liter kaum eine Verbesserung. Der
Durchschnittspreis für Diesel lag am 13. März bei 1,442 Euro pro
Liter. Heute, am 20. April, liegt der Durchschnittspreis bei 1,437
Euro pro Liter.

"Angesichts der derzeitigen Ölpreise hat die Mineralölwirtschaft
keinerlei Ausreden für die hohen Spritpreise. Die einzige Konsequenz
kann nur eine sofortige Preissenkung sein", appelliert Brandau
abschließend.

Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Stefanie Bauer
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
mailto:[email protected]
http://www.oeamtc.at

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