- 19.04.2012, 13:52:37
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Brutales Vorgehen gegen friedlichen Protest an der Uni Wien
Studierende der internationalen Entwicklung setzen sich ein für den Erhalt ihres Studiums und gegen Studiengebühren
Wien (OTS) - Heute um 11 Uhr besetzten etwa 300 Studierende des
von der Abschaffung bedrohten Bachelorstudiengangs Internationale
Entwicklung in friedlichem Protest das Rektorat der Universität Wien.
Das Rektorat zeigte keinerlei Gesprächsbereitschaft und veranlasste
eine sofortige Räumung bei der es zu Gewaltanwendung gegen die
Studierenden kam. Dabei wurden mehrere der Protestierenden verletzt.
"Es ist unmöglich, dass legitimer Protest von Studierenden
unangekündigt, mit einem derart brutalen und repressiven Vorgehen von
Seiten der Polizei, beantwortet wird.", stellen Maria Clar, Kübra
Atasoy und Julia Kraus vom Vorsitzteam der ÖH Uni Wien klar:
"Dass dies vom Rektorat veranlasst und geduldet wird, offenbart
Kompromisslosigkeit und Unverständnis für die Anliegen der
Studierenden. Dieses Verhalten spiegelt die intransparenten und
undemokratischen Entscheidungsprozesse an der Uni Wien wider."
"Das Studium der internationalen Entwicklung ist einzigartig im im
deutschsprachigen Raum und steht für gesellschaftskritisches
Studieren, Forschen und Lehren. Seine Abschaffung stellt eine
politische Entscheidung dar. Diese betrifft tausende Studierende,
über deren Zukunft gänzlich ohne Einbeziehung der Betroffenen
entschieden wird," sind Clar, Atasoy und Kraus empört.
Die ÖH Uni Wien steht weiter hinter den Studierenden der
Internationalen Entwicklung und ruft auf zur Solidarisierung. Die
Proteste werden in Form einer Aktionswoche weitergeführt werden, noch
heute soll es eine Demonstration um 14.30 Uhr vom Campus der
Universität Wien ausgehen.
Rückfragehinweis:
ÖH Uni Wien - Referat für Öffentlichkeitsarbeit mailto:[email protected] http://www.oeh.univie.ac.at/ Kathrin Glösel (0699/103 953 18) Jasmin Rückert (0699 103 953 02) Florian Aigner (0699 103 953 45)
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