Generali Gruppe Österreich 2011: Auf solidem Erfolgskurs trotz Finanzkrise

Wien (OTS) -

  • Weiteres Wachstum entgegen dem Markttrend.
  • Boom bei Generali-Lebensversicherungen.
  • Steigerung der laufenden Erträge aus Kapitalanlagen trotz Staatsschuldenkrise.
  • EGT wieder über 100 Millionen Euro.

"Trotz der anhaltenden Turbulenzen auf den Finanzmärkten können wir für 2011 eine solide Bilanz vorlegen, die unsere starke finanzielle Substanz sowie unseren nachhaltigen Erfolg auf dem österreichischen Versicherungsmarkt unter Beweis stellt", erklärte Dr. Luciano Cirinà, CEO der Generali Holding Vienna AG, anlässlich der Bilanzpräsentation in Wien. "Diese Ergebnisse dokumentieren, dass die Generali Gruppe Österreich nicht nur sehr gut, sondern - auch im Vergleich zu unseren Mitbewerbern - hervorragend aufgestellt ist", betonte Cirinà und führte für die Generali Gruppe Österreich u.a. folgende Aspekte ins Treffen:

  • Das direkte Prämienaufkommen wurde entgegen dem Markttrend um 1,2% gesteigert.
  • Die Combined Ratio netto belief sich auf 95,6% und bestätigt die konsequente Ertragsorientierung des Konzerns.
  • Es konnte wieder ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) jenseits der 100-Mio-Euro-Marke erwirtschaftet werden.
  • Die konsolidierten Kapitalanlagen und die laufenden Erträge aus Kapitalanlagen liegen im Plus.
  • Mit "stillen Reserven" in Höhe von 1,1 Mrd. Euro und einer Eigenkapitalquote von 13,1% weist die Generali Gruppe Österreich hervorragende Werte aus.

Mehr Geschäft in allen Sparten

Die Generali Gruppe Österreich hat im herausfordernden Geschäftsjahr 2011 ihre Position als drittgrößte Versicherungsgruppe auf dem österreichischen Markt weiter ausgebaut. Trotz des anhaltend harten Wettbewerbs hat die Gruppe, zu der u.a. die Generali Versicherung, BAWAG P.S.K. Versicherung und Europäische Reiseversicherung gehören, ihren Marktanteil auf 15,2% aufgestockt. Während die österreichische Versicherungswirtschaft 2011 um 1,7% geschrumpft ist, konnte die Generali Gruppe Österreich ihr direktes Prämienaufkommen um 1,2% auf 2.502,0 Mio. Euro steigern.

Zur erfolgreichen Ausweitung des Geschäfts haben alle Spartengruppen beigetragen. Sowohl in der Kranken- als auch in der Lebensversicherung hat sich die Generali Gruppe deutlich besser als der Gesamtmarkt entwickelt. In der Lebensversicherung erhöhte die Generali Gruppe ihr Prämienaufkommen um 1,2% auf 946,3 Mio. Euro, der Gesamtmarkt verzeichnete hingegen einen Rückgang um 7,5%. Auch in der Krankenversicherung erzielte die Generali mit einem Plus von 4,0% auf 230,3 Mio. Euro ein höheres Wachstum als der gesamte Markt (+3,6%). Die Schaden- und Unfallversicherung lag mit einem Zuwachs um 0,6% auf 1.325,4 Mio. Euro ebenfalls im Plus (Markt +2,9%) und ist mit einem Anteil von 53% am gesamten direkten Prämienaufkommen weiterhin der größte Geschäftsbereich der Gruppe.

Unter Einbeziehung des Rückversicherungsgeschäfts (indirektes Geschäft) in Höhe von 25,3 Mio. Euro stiegen die verrechneten Bruttoprämien der Generali Gruppe Österreich um 0,5% auf 2.527,3 Mio. Euro.

Generali Versicherung: Boom in der betrieblichen Vorsorge

Der Generali Versicherung - laut Statistik des Versicherungsverbandes das zweitgrößte Versicherungsunternehmen Österreichs - ist es gelungen, ihr direktes Prämienaufkommen um 3,9% auf 2.237,4 Mio. Euro zu steigern.

Die Offensive in der betrieblichen Personenversicherung führte zu einigen Großverträgen in der Lebensversicherung. Dadurch erhöhte sich das Prämienvolumen in dieser Sparte um 10,7% auf 739,5 Mio. Euro. Mit 509,9 Mio. Euro entfiel der Großteil des Prämienaufkommens auf die klassische Lebensversicherung, die um 18,3% zulegen konnte, was das große Vertrauen der Österreicherinnen und Österreicher in diese besonders sichere Form der persönlichen Vorsorge neuerlich unter Beweis stellt. Mit der Entwicklung im Bereich der Lebensversicherung hat die Generali unter den großen österreichischen Versicherungsunternehmen eine einzigartige Erfolgsbilanz geschafft.

Die Schaden- und Unfallversicherung war vom weiterhin aggressiven Preiswettbewerb In der Kfz-Versicherung - die Generali Versicherung ist in diesem bedeutenden Segment weiterhin unangefochtener Marktführer - geprägt. Dennoch ist es gelungen, das Prämienaufkommen der Schaden-und Unfallversicherung um 0,4% auf 1.267,6 Mio. Euro zu steigern und auch das Kfz-Geschäft mit einem Prämienvolumen von 526,3 Mio. Euro nahezu stabil zu halten (-0,3%). In der Kfz-Kaskoversicherung konnte die Generali sogar einen Prämienzuwachs um 2,0% erzielen.

Auch im Gesundheitsbereich setzen immer mehr Österreicherinnen und Österreicher auf eine private Ergänzung staatlicher Leistungen. Nicht zuletzt deshalb wuchs das Prämienaufkommen in der Krankenversicherung der Generali um 4% auf 230,3 Mio. Euro.

BAWAG P.S.K. Versicherung: Wachstum bei laufenden Prämien

Die BAWAG P.S.K. Versicherung verzeichnete 2011 bei Lebensversicherungen mit laufender Prämienzahlung eine Steigerung um 3,4% auf 124,1 Mio. Euro und setzte somit in diesem Bereich den Wachstumskurs der vergangenen Jahre fort. Bei Einmalerlägen bekam das Unternehmen so wie alle Bankenversicherer die Anhebung der gesetzlichen Mindestlaufzeit von zehn auf 15 Jahre, aber auch die sehr volatile Entwicklung der Finanzmärkte und die Notwendigkeit der Banken, die eigene Liquidität über die Forcierung von Sparkonten und dergleichen zu sichern, zu spüren. Auf Grund dieser Faktoren ging das Prämienaufkommen um 22,4% auf 206,9 Mio. Euro zurück.
Dennoch konnte die BAWAG P.S.K. Versicherung einen Jahresüberschuss von 2,1 Mio. Euro erwirtschaften.

Europäische Reiseversicherung expandierte kräftig weiter

Bei der Europäischen Reiseversicherung, dem Marktführer in diesem bedeutenden Versicherungssegment, standen auch 2011 die Zeichen auf Wachstum. Mit einem direkten Prämienaufkommen von 57,7 Mio. Euro wurde der Wert des Vorjahres um 6% übertroffen. Insgesamt bot die Generali-Tochter 2,2 Mio. Reisenden Versicherungsschutz.
Der Jahresüberschuss von 4 Mio. Euro ist das beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte.

Wachstum der Kapitalanlagen und laufenden Erträge

Die Kapitalanlagen entwickelten sich trotz des schwierigen Marktumfeldes positiv und stiegen um 0,3% auf 10.402,5 Mio. Euro. Die laufenden Erträge aus Kapitalanlagen konnten um 1,2% auf 417,3 Mio. Euro gesteigert werden.

"Für uns hat die Sicherheit der Kundengelder oberste Priorität", unterstreicht CFO Dr. Peter Thirring. "Deshalb haben wir auch 2011 an unserer Veranlagungsstrategie festgehalten, die auf langfristigen Erfolg ausgerichtet ist." Eckpfeiler der Strategie sind erstklassige Schuldnerbonität, ausreichende Liquidität, Rentabilität sowie Mischung und Streuung der Kapitalanlagen. Thirring: "Wir konnten so -trotz Festhaltens am strengen Niederstwertprinzip - eine attraktive Gesamtverzinsung für unsere Lebensversicherungskunden erzielen, mit der wir im Spitzenfeld der Versicherungswirtschaft liegen." Die "stillen Reserven" der Gruppe im Ausmaß von rund 1,1 Mrd. Euro dokumentieren die Werthaltigkeit der Kapitalanlagen.

Ausblick 2012: Höchstmögliche Sicherheit und Steigerung des EGT

Trotz des anspruchsvollen Marktumfeldes konnte die Generali Gruppe Österreich auch 2011 ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erwirtschaften, mit dem sich CEO Luciano Cirinà sehr zufrieden zeigt:
"Mit 101,3 Mio. Euro haben wir wieder die 100-Mio.-Euro-Marke übersprungen." Dass das EGT 2011 um 24% unter dem Niveaus des Vorjahres lag, ist in erster Linie auf damals realisierte Einmaleffekte zurückzuführen.

Für 2012 geht der Vorstand aus heutiger Sicht von einem voraussichtlich höheren EGT aus. An der ertragsorientierten Geschäfts- und risikobewussten Zeichnungspolitik wird die Generali Gruppe Österreich unverändert festhalten. Im Vordergrund stehen die höchstmögliche Sicherheit im Asset Management und die Sicherung der starken Substanz der Gruppe.

Auf dem Versicherungsmarkt will die Generali Gruppe Österreich 2012 an die Vorjahreserfolge anknüpfen. Cirinà: "Ausschlaggebend für die erfreuliche Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr war nicht zuletzt die hervorragende Betreuungsqualität unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ihnen ist es gelungen, unsere Kunden über die flexiblen Deckungskonzepte und innovativen Produkte bestens zu beraten und ihnen im Schadenfall optimale Hilfe zu bieten. Diese Kompetenzen werden wir heuer noch verstärken, denn die aktuellen Krisenzeiten bieten dafür optimale Chancen."

Im Fokus stehen dabei auf spezielle Zielgruppen ausgerichtete Risikovorsorge-Pakete, die eine Rundum-Absicherung für verschiedene Lebensphasen bieten. Im ersten Quartal 2012 hat die Generali diese Offensive bereits mit den Zielgruppen-Paketen RISK Care für Singles und Paare bzw. Familien sowie KIDS Care für Kinder gestartet. Auch die Haushalt- und Eigenheim-Versicherung der Generali wurden heuer bereits neu gestaltet auf den Markt gebracht.

Große Aufmerksamkeit widmet die Generali dem Ausbau der Kundenbetreuung in ganz Österreich. Dafür sucht die Generali 200 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zu kompetenten Kundenbetreuern ausgebildet werden. Besonderen Wert legt die Generali auch auf eine ausgewogene Vertriebsstruktur. Die Intensivierung des Bankenvertriebs, insbesondere die erfolgreichen Kooperationen mit der 3 Banken-Gruppe und der BAWAG P.S.K., trägt bereits wichtige Früchte. Der Prämienanteil des Bankenvertriebs beträgt in der Lebensversicherung mittlerweile schon mehr als 26%.
Ab Herbst intensiviert die Generali auch ihre Lehrlingsausbildung. Derzeit bildet die Generali rund 100 Lehrlinge aus.

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Disclaimer: Bei diesem Text handelt es sich um eine unverbindliche Basisinformation für Medienvertreter, jedoch nicht um ein Angebot, eine Aufforderung oder eine Empfehlung zum Kauf von Versicherungsprodukten. Informationen über die Geschäftsentwicklung sowie über Produkte und Services sind verkürzt bzw. vereinfacht dargestellt. Details zur Geschäftsentwicklung enthält der jeweilige Geschäftsbericht. Die genaue Definition und der Umfang des Versicherungsschutzes sind in den jeweiligen Vertragsgrundlagen festgehalten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Fonds oder einer Versicherung zu.

Hinweis: Der Konzernabschluss der Generali Holding Vienna AG wurde nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, den nach § 245 a UGB zu beachtenden unternehmensrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Vorschriften des VAG aufgestellt. Auf die Jahresabschlüsse der Versicherungsunternehmen wurden die Rechnungslegungsbestimmungen des Unternehmensgesetzbuches (UGB) unter Berücksichtigung der besonderen Bestimmungen des Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG) in der

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