• 14.04.2012, 13:44:04
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ÖAMTC: Wenn der freie Markt nicht funktioniert, muss es Konsequenzen geben

Club begrüßt Vorschlag Mitterlehners

Wien (OTS) - Die Ankündigung von Wirtschaftsminister Reinhold
Mitterlehner, eine Obergrenze bei den Spritpreisen einzuziehen, sieht
der ÖAMTC positiv. "So wird den Mineralölfirmen, die es gerade zu
Ostern wieder zu weit getrieben haben, die sprichwörtliche Rute ins
Fenster gestellt", erklärt dazu ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin
Elisabeth Brandau. "Denn wenn die Konsumenten nur mit Preisverwirrung
bedient werden, muss es Konsequenzen geben." Natürlich wäre ein
funktionierender freier Markt mit Wettbewerbspreisen aus Sicht des
Clubs die optimale Lösung. Ein amtlich verordneter Höchstpreis birgt
selbstverständlich immer die Gefahr, dass sich alle Anbieter am
höheren Preis orientieren. "Im Gegensatz dazu, hat der freie Markt
den Vorteil, dass er sich auch nach unten verändern kann", erläutert
die ÖAMTC-Expertin.

Aus Sicht des ÖAMTC könnte ein Preiskorridorsystem zeitbegrenzt, etwa
für ein Jahr, zum Einsatz kommen und danach evaluiert werden. Diese
Vorgangsweise hat sich auch schon bei der Spritpreisverordnung
bewährt. "Eine derartige Vorgehensweise könnte ein probates Mittel
sein, um Preisspitzen, wie wir sie vor langen Wochenenden oder vor
starken Reisetagen kennen, zu verhindern", hält die
ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin abschließend fest.

Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
mailto:[email protected]
http://www.oeamtc.at

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