Zukunftsweisende Schul-Zeiten an der Waldorfschule Klagenfurt

Klagenfurt (OTS) - "Rhythm is it" - das Motto zur Neugestaltung
der Unterrichtsabläufe und zur Einführung eines späteren Schulbeginns könnte nicht treffender sein. Um Schülern einen gesünderen Lernrhythmus und die volle Nutzung ihrer Kräfte und ihres Potenzials zu ermöglichen, hat die Waldorfschule Klagenfurt einen bahnbrechenden Weg eingeschlagen.

Schläfrige, unaufmerksame Schüler, Leistungsknicks und biorhythmische Schwächen sind denkbar ungünstige Voraussetzungen für nachhaltiges Lernen. Deshalb startete man an der Unterstufe der Waldorfschule Klagenfurt bereits im vergangenen Schuljahr ein innovatives Pilotprojekt: Schulbeginn um 8.30 Uhr, eine völlig neuartige, an die körperlichen und geistigen Bedürfnisse der Schüler angepasste Zeit- und Pausenstruktur sowie ein täglich gleichbleibendes Unterrichtsende. Konzipiert und umgesetzt wurden die revolutionären Maßnahmen in enger Zusammenarbeit mit Ärzten und Chronobiologen.

Parallel zur Einführung des kräftigenden, lernförderlichen Rhythmus wurde die nachmittägliche Hortbetreuung auf 16.00 Uhr ausgeweitet. Für Familien, deren Kinder bereits zur bisher gewohnten Schulzeit ankommen, wurde ein Morgenhort ab 7:30 Uhr eingerichtet, in dem die Schüler in entspannter, familiärer Atmosphäre ihren Tag beginnen und im Schulgeschehen ankommen können.

Zukunft macht Schule

Nachdem im Pilotversuch alle Erwartungen übertroffen wurden, wurde der neue Schulrhythmus im heurigen Schuljahr auf die Mittel- und Oberstufe ausgeweitet. "Die Waldorfschule will eine Schule für die Zukunft sein. Dazu gehört es, Bewährtes zu erhalten und vielversprechendes Neues in Angriff zu nehmen. Unsere Unbeirrbarkeit hat sich gelohnt, denn die Effekte sind absolut positiv", so Dagmar Janjuz, Lehrerin der 5. Klasse: "Konzentration und Merkfähigkeit der Schüler haben sich wesentlich verbessert, das Arbeitsklima ist dadurch entspannter und konstruktiver und durch die regelmäßigen Endzeiten des Unterrichts ist der Rhythmus für die Eltern berechenbarer geworden."

Die SchülerInnen der ersten vier Klassen haben fünf Stunden täglich Unterricht, die der höheren Klassen haben bis 15.00 Unterricht. Von 12.00 bis 16.00 Uhr sind die Kinder auf Wunsch im Hort untergebracht. Alle Kinder und Jugendlichen haben im Hort beziehungsweise in der Mittagspause die Möglichkeit, gemeinsam ein gesundes warmes Mittagessen einzunehmen. Die gemeinsame Mahlzeit fördert das soziale Miteinander und ist für die Kinder zu einem wichtigen und kräftigenden Fixpunkt im Schulalltag geworden.

Für gesundes Wachstum und gutes Gelingen brauchen Kinder und Jugendliche auch einen gesunden Lernrhythmus, der Aufmerksamkeitsspannen, Erholungsbedürfnisse und Schwankungen im Biorhythmus berücksichtigt. Dagmar Janjuz: "Lernen soll nicht erschöpfen, sondern bereichern. Dem haben wir bisher bereits mit dem bewegten Klassenzimmer und dem Epochenunterricht Rechnung getragen. Da war es nur folgerichtig, die Kinder und Jugendlichen auch hinsichtlich der Unterrichtzeiten kräftigend zu unterstützen."

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Rosmarie Bluder
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