• 12.04.2012, 13:26:27
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Mitterlehner: "Revitalisierung von Schloss Hof ist Erfolgsbeispiel für Kooperation von Bund und Land"

Wirtschaftsminister: Barockes Kulturjuwel in Niederösterreich um mehr als 80 Millionen Euro renoviert und in Tourismusziel verwandelt

Festakt Schloss Hof

Wien/Englhartstetten (OTS/BMWFJ) - "Das Werden der Schönheit ist
vollendet, das Nutzen der Schönheit hat begonnen", sagte
Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner heute beim Festakt
anlässlich des Abschlusses der Renovierungen von Schloss Hof, nach
dem Mitterlehner und Landeshauptmann Erwin Pröll auch die neue
Ausstellung unter dem Titel "Das Werden der Schönheit" eröffneten.
Der zum Wirtschaftsministerium gehörende ehemalige Landsitz von Prinz
Eugen und Maria Theresias ist die größte Schlossanlage Österreichs
auf dem Lande und ein weitgehend unverändertes Juwel barocker
Architektur und Kunst.

Das Wirtschaftsministerium hat in den vergangenen zehn Jahren knapp
70 Millionen Euro in die Revitalisierung, den Aufbau eines modernen
Tourismusbetriebes und in den laufenden Betrieb investiert. Zuzüglich
des Engagements des Landes Niederösterreich summiert sich die
Unterstützung für Schloss Hof auf mehr als 80 Millionen Euro, die
hauptsächlich der regionalen Wirtschaft zugute gekommen sind und im
laufenden Betrieb weiterhin etwa 100 Arbeitsplätze sichern.
Mitterlehner dankte Landeshauptmann Pröll, den vorherigen
Geschäftsführern Helmut Pechlaner und Kurt Farasin, der amtierenden
Geschäftsführerin Barbara Goess, sowie den Bürgermeistern von
Engelhartstetten und der Region für ihre Unterstützung und ihren
Einsatz. Die wichtigsten Renovierungen sind damit abgeschlossen.

"Die Region ist gut in die Aktivitäten auf Schloss Hof eingebunden.
Jetzt geht es darum, noch mehr internationale Besucher hierher zu
bringen. Mit mehr Veranstaltungen und Kombi-Paketen mit Schloss
Schönbrunn sollte das gelingen", so Mitterlehner. Daher werde Schloss
Hof heuer auch als Tochter in die Schloss Schönbrunn Gesellschaft
eingegliedert. Im Vorjahr besuchten 150.000 Menschen die weiträumige
Anlage. 110.000 davon, 4,3 Prozent mehr als 2010, haben auch Eintritt
ins Schloss bezahlt.

Um die barocke Symmetrie endgültig fertig zu stellen ist noch die
Renovierung das Bäckenhofes, der ehemaligen Bäckerei, notwendig. Den
Spatenstich für die künftige Nutzung als Ausstellungsfläche, als
Ateliers für Künstler und Restauratoren und als Kinderzentrum haben
Mitterlehner und Pröll am Donnerstag vorgenommen. Von den zwei
Millionen Euro an Projektkosten steuert das Wirtschaftsministerium 60
Prozent und das Land Niederösterreich 40 Prozent bei.

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
   Mag. Waltraud Kaserer
   Pressesprecherin des Ministers
   Tel.: +43 (01) 71100-5108 / Mobil: +43 664 813 18 34
   mailto:[email protected]
   www.bmwfj.gv.at

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