- 11.04.2012, 11:00:48
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Auftakt zur Aktion "Österreich radelt zur Arbeit"
Lebensministerium und die Wirtschaftskammer Österreich fördern Alltagsradfahren

Wien (OTS) - In Österreich sind viele Wege im Alltag leicht mit
dem Rad zu bewältigen - oft fehlt nur der Anreiz dazu. Mit der
Kampagne "Österreich radelt zur Arbeit" hat die IG Fahrrad mit
Unterstützung des Lebensministeriums einen Motivationswettbewerb fürs
Radfahren in die Arbeit gestartet. Die Aktion wird auch von der
Wirtschaftskammer Österreich unterstützt und geht nach dem
erfolgreichen Start im Vorjahr heuer in die zweite Runde. "Radfahren
im Alltag schont die Umwelt, hält fit und macht Spaß. Die steigenden
Ölpreise und die erhöhte Klimabelastung zeigen klar: Es ist höchste
Zeit umzusatteln! Noch immer ist die Hälfte aller Autofahrten kürzer
als fünf Kilometer und eine Million Erwerbstätige pendeln innerhalb
ihrer Gemeinde - das sind ideale Distanzen fürs Fahrrad oder E-Bike.
Ich lade daher alle Österreicherinnen und Österreicher ein, bei der
Aktion 'Österreich radelt zur Arbeit' mitzumachen und für den
Klimaschutz in die Pedale zu treten!", so Umweltminister Niki
Berlakovich.
Mitmachen und gewinnen - so funktioniert's
Teams von zwei bis vier MitarbeiterInnen von Betrieben und
Gemeinden fahren im Aktionsmonat Mai so oft wie möglich mit dem
Fahrrad zur Arbeit und sammeln so Radkilometer. Auf die fleißigen
RadfahrerInnen warten täglich attraktive Preise und am Ende der
Aktion eine Prämierung. Im Vorjahr haben über 6.000 TeilnehmerInnen
aus mehr als 1.000 österreichischen Betrieben beim Wettbewerb
mitgemacht. Die Anmeldung der Teams ist ab sofort unter
www.radeltzurarbeit.at möglich.
Klug kalkuliert: Mit dem Rad zur Arbeit fördert die Gesundheit
und rechnet sich!
Die Radinfrastruktur spielt eine wesentliche Rolle bei der
Motivation von MitarbeiterInnen, auf ihr Rad zu steigen. Um den
Unternehmen den enormen Nutzen von Investitionen in
Radverkehrsprojekte aufzuzeigen und eine fundierte Entscheidungshilfe
zur Verfügung zu stellen, hat das Lebensministerium in Kooperation
mit der WKO einen Radrechner für Betriebe entwickelt. Internationale
Studien zeigen, dass regelmäßige RadfahrerInnen weniger
Krankenstandstage aufweisen. Mit dem Radrechner können sich
Wirtschaftstreibende die betrieblichen Kosteneinsparungen errechnen,
die auf Grund einer Reduktion der Krankenstandskosten durch den
Umstieg der MitarbeiterInnen auf das Fahrrad entstehen.
Für Österreichs Betriebe würde der Umstieg von 100.000
PKW-PendlerInnen auf das Fahrrad Einsparungen in Höhe von 13 Mio.
Euro pro Jahr bedeuten. "Das Lebensministerium unterstützt Betriebe
mit dem Programm klima:aktiv mobil durch kostenlose Beratungen und
zielgerichtete Förderungen und schafft so die Rahmenbedingungen, um
das Radfahren in Österreich noch attraktiver zu machen", betont
Umweltminister Niki Berlakovich.
"Radfahren hat sich in den vergangenen Jahren aus guten Gründen zu
einer wertvollen Säule der betrieblichen Gesundheitsförderung
entwickelt, die immer wichtiger wird", betont die Generalsekretärin
der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Anna Maria Hochhauser.
"Radfahren schafft eine mehrfache Win-Win-Situation - für die
persönliche Gesundheit, für Umwelt und Verkehr und auch für die
Betriebe. Einerseits sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die
regelmäßig mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen, erfrischt und motiviert
und gehen, wie Studien belegen, weniger oft in Krankenstand.
Andererseits besitzen Betriebe, die Radfahren in ihren
Unternehmensalltag integrieren, ein vorbildliches Image und können
Kosten sparen: etwa für Treibstoff und beim Fuhrpark. Auch ist das
Fahrrad ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor. Allein in
den Bereichen Handel, Produktion und Reparatur bewirkt das Fahrrad
eine direkte Wertschöpfung von über 220 Millionen Euro. Jedes Jahr
werden in Österreich an die 500.000 Fahrräder verkauft. Heimische
Unternehmen haben im vergangenen Jahr knapp 181.000 Stück
hergestellt, davon waren 80 Prozent für den Export bestimmt", sagt
Hochhauser.
Das Unternehmen SPAR engagiert sich schon lange im
Radverkehrsbereich und gilt als Vorbild in Österreich. "SPAR hat sich
in den letzten Jahren stark für das Thema Radfahren engagiert. So
haben wir rund 650 neue Abstellanlagen vor unseren Wiener Märkten
geschaffen und sind mit über 100 E-Tankstellen Vorreiter in Sachen
E-Mobilität. Wir unterstützen 'Österreich radelt zur Arbeit' und
werden auch aktiv mitmachen - diese Initiative passt perfekt zur
unserem neuen betrieblichen Mobilitätsmanagement. Der Umstieg aufs
Fahrrad ist dabei eine von vielen Maßnahmen hin zu einer
umweltfreundlicheren Mobilität unserer Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter sowie unserer Kunden", so SPAR-Geschäftsführer Alois
Huber.
Weitere Informationen zur Aktion "Österreich radelt zur Arbeit" und
zum Radrechner für Betriebe unter:
www.radeltzurarbeit.at
www.klimaaktivmobil.at/radrechner
www.umweltfoerderung.at/verkehr
www.profitnessaustria.at
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
Lebensministerium, Pressestelle
Tel.: (+43-1) 71100 DW 6703, 6963
www.klimaaktivmobil.at
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