• 06.04.2012, 09:35:36
  • /
  • OTS0037 OTW0037

"Tiger hautnah" - am 10. April in "Universum"

Wien (OTS) - Er erreicht eine Körperlänge von bis zu zwei Metern
und ein Gewicht von 250 Kilogramm: Der Tiger ist die mächtigste aller
Großkatzen - und der unumschränkte Herrscher des Dschungels. In
Kinofilmlänge folgt John Downers "Universum"-Dokumentation "Tiger
hautnah" (deutsche Bearbeitung: Margarita Pribyl) am Dienstag, dem
10. April 2012, um 20.15 Uhr in ORF 2 den Spuren des Tigers in seine
letzten Rückzugsgebiete tief im Herzen Indiens. Der vielfach
preisgekrönte Tierfilmer John Downer hat dabei ein ganzes Arsenal von
Spezialkameras eingesetzt. Der Lohn sind spektakuläre Tigeraufnahmen
aus ungewohnten Perspektiven.

An diesem ambitionierten Filmprojekt wirkte ein außergewöhnliches
Team mit. Die Kameraleute bekamen tatkräftige Unterstützung von
ortskundigen Assistenten - die einzigen Tiere, die keinen Tiger
fürchten müssen: Elefanten führten eigens entwickelte Kameras mit
sich, die auf ihren Stoßzähnen und Rüsseln angebracht waren. Die
ruhig und gemächlich dahinschreitenden Dickhäuter machten
Kamerabewegungen möglich, wie sie bei Tieraufnahmen in freier
Wildbahn bisher unbekannt waren.

Der Film zeigt die Entwicklung von vier Tigern - von den ersten
Lebenstagen über die Zeit des Lernens bis hin zur Eigenständigkeit,
wenn der Nachwuchs schließlich selbst auf die Jagd geht - und die
jungen Tiger sich zu Herrschern des Dschungels aufschwingen. Die
Mutter bringt den halbwüchsigen Tigern alle notwendigen Jagdtricks
bei - vom korrekten Anpirschen über das geduldige Lauern bis zur
erfolgreichen Attacke. Die Jungen absolvieren erste Rangkämpfe -
spielerisch erproben sie ihre Kräfte und trainieren ihre Reaktionen.
Dazwischen erholt sich die ganze Familie bei einem erfrischenden Bad
- die mächtigen Großkatzen sind sehr gute Schwimmer. Der Teich ist
auch ein stark frequentierter Treffpunkt für viele weitere Tiere.

Die innovative "Rüssel-Cam" zeigt die Dschungelbewohner im
Nationalpark von Pench in all ihrer Vielfalt: Lippenbären und
Wildhunde, Schakale und Hirsche, Languraffen und Leoparden. Der
Leopard ist Konkurrent und Erzrivale des Tigers. Für die unerfahrenen
jungen Tiger ist ein ausgewachsener Leopard eine große Bedrohung. Als
ein fremder Artgenosse im Revier umherstreift, wird es für die vier
Jungen noch gefährlicher: Denn Tigermännchen töten den Nachwuchs
ihrer Artgenossen, wenn sie diesen erwischen. Der Vater der vier
Jungen - der stets in der Nähe weilt, um seinen Nachwuchs gegen
Rivalen verteidigen zu können - hat bei einem Kampf tiefe Wunden
erlitten, und auch ihre Mutter ist verletzt.

Die Jungen bleiben bis zu zwei Jahre bei ihrer Mutter - dann liegt es
an den vergleichsweise unerfahrenen Jungtigern, für sich selbst zu
sorgen und sich eigene Reviere zu suchen - denn Tiger sind
normalerweise Einzelgänger. Bis sie sich eines Tages zu Herrschern
des Dschungels aufschwingen können, stehen ihnen viele riskante
Situationen und gefährliche Auseinandersetzungen bevor.

Rückfragehinweis:
ORF-Pressestelle
Karin Wögerer
Tel.: (01) 87878 - DW 12913
http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRF

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel