- 05.04.2012, 10:13:28
- /
- OTS0067 OTW0067
JG-Tauß: Benachteiligung von Frauen im Berufsleben wirkt sich lebenslang fort
Gehaltsschere zwischen Frauen und Männern muss geschlossen werden
Wien (OTS/SK) - Bis zum 5. April diesen Jahres müssten Frauen
durchschnittlich länger arbeiten, um die Gehaltsunterschiede zu den
Männern vom vorigen Jahr aufzuholen. "Die Eurostat-Umfrage zeichnet
in erschreckendes Bild", sagte Tina Tauß, Bundesvorsitzende der
Jungen Generation in der SPÖ (JG) anlässlich des heutigen Equal Pay
Days. Österreich bildet gemeinsam mit Tschechien EU-weit das
Schlusslicht, wenn es um die Gehaltsdifferenzen zwischen Männern und
Frauen geht. ****
Tauß sieht diese Fakten als mahnendes Beispiel für die
Ungleichbehandlung von Frauen und Männern im Berufsleben. "Viele
Frauen werden nicht nur für gleichwertige Arbeit schlechter entlohnt
als ihre männlichen Kollegen, sondern sind oft schon allein durch
ihre Berufswahl in ihrer Karrierechance eingeschränkt", sagte Tauß in
einem Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst. Ein Problem besteht darin,
dass traditionelle Frauenberufe weit weniger Aufstiegs-,
Weiterbildungs- und Einkommensperspektiven bieten als
männerdominierte Berufssparten.
"Die im Erwerbsleben durchschlagenden Benachteiligungen wirken sich
lebenslang fort, verstärken sich durch niedrigere Gehaltserhöhungen,
schlechtere Aufstiegschancen für Teilzeitbeschäftigte, niedrigere
Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung und enden schließlich bei
viel zu geringen Alterspensionen", betonte Tauß.
Die Junge Generation in der SPÖ fordert daher noch stärkere Anreize
für Unternehmen zu schaffen, vermehrt Frauen in männerdominierten
Berufen aufzunehmen und auszubilden, sowie eine stärkere
Sensibilisierung junger Frauen bei der Berufswahl. (Schluss) up/mp
Hier finden Sie honorarfreie Pressefotos der JG-Bundesvorsitzenden
Tina Tauß zum Download:
http://jg.spoe.at/subnode,4,112,pressefotos,content.php
Rückfragehinweis: Bundessekretärin der Jungen Generation in der SPÖ,
Katharina Weninger, [email protected], Tel.: +43 664 885 402
86; +43 1 534 27 - 244
Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NSK






