• 04.04.2012, 11:43:03
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ORF-Premiere für Jo Baiers spektakuläres Historienepos "Henri 4"

Die ORF-Koproduktion am 6. April um 20.15 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - 1.500 Seiten Romanvorlage, 378 Komparsen, 96
Stuntleute, 40 Pferde, 21 Städte und Dörfer und zwei Nominierungen
für den Deutschen Filmpreis 2010: Der spektakuläre und vom ORF
koproduzierte Historienfilm "Henri 4", der bereits im Kino zu sehen
war und seine ORF-Premiere am Karfreitag, dem 6. April 2012, um 20.15
Uhr in ORF 2 feiert, entstand unter der Regie von Jo Baier (auch "Die
Heimkehr" am 2. Mai um 20.15 Uhr in ORF 2), der gemeinsam mit Cooky
Ziesche auch das Drehbuch schrieb, und beruht auf den Romanen "Die
Jugend des Königs Henri Quatre" und "Die Vollendung des Königs Henri
Quatre" des erfolgreichen deutschen Schriftstellers Heinrich Mann.
Das aufwendig inszenierte Historienepos zeigt Frankreich im 16.
Jahrhundert wie es bisher selten zu sehen war: Eine raue, derbe und
wüste Epoche voller Hass und Fanatismus, die Zeit der Glaubenskriege,
die Frankreich zerrütteten, und ein Mann, der Frieden,
Glaubensfreiheit und Gerechtigkeit für sein Volk erstreiten will.
Henri Quatre war ein Kämpfer und gilt als erster Humanist auf einem
europäischen Thron. Seine Vision von einem menschenwürdigen
Zusammenleben aller Religionen und Kulturen hat Europa den
entscheidenden Auftrag gegeben. Der Historienfilm kann nicht nur mit
einer brisanten Handlung und einer aufwendigen Inszenierung, sondern
auch mit einer internationalen Topbesetzung punkten: An der Seite von
Hauptdarsteller Julien Boisselier, der den Hugenotten Henri spielt,
und dem vielfach preisgekrönten österreichischen Schauspieler Karl
Markovics sind außerdem Joachim Król, Roger Casamajor, Armelle
Deutsch, Chloé Stefani, Ulrich Noethen, Devid Striesow, Hannelore
Hoger, Gabriela Maria Schmeide, Sven Pippig und viele mehr zu sehen.

ORF-Premiere für eine internationale Koproduktion der Superlative

Der erste Drehtag von "Henri 4" war ein sogenannter "Vorab-Drehtag".
Am 25. August 2008 entstand die Szene "Henri am Meer" am Brodtener
Steilufer bei Lübeck. Es folgten vier intensive Drehtage mit 300
Komparsen und 75 Stuntleuten: Die Schlachtformationen wurden geprobt.
Am 1. September 2008 begannen die offiziellen Dreharbeiten in
Tschechien: In Bilina filmte man die Schlachtsequenzen. In der
Invalidovna in Prag drehte man die Louvre-Innenszenen. Die Schlucht
"Amerika" bei Morina diente als Außenmotiv für die Berge von Pau, wo
Henri seine Kindheit verbrachte. Ende Oktober zog die Crew um nach
Bourges in Frankreich. Hier entstanden die Außenaufnahmen der
Schlösser und Stadtpaläste: Gedreht wurde in Bannegon, Bourges und
Buranlure. Die Schloss-Innenräume fand man in Deutschland - in
Kommern, Myllendonk, Adendorf und Bubenheim bei Köln. Pariser Straßen
und Marktplätze wurden in den MMC Studios in Köln nachgebaut. Mitte
Dezember wechselte das Team ein letztes Mal den Standort: Es ging
nach Bayern. Hier entstanden unter anderem die Aufnahmen während der
Jagd und Henris Flucht. Die Dreharbeiten endeten nach 72 Tagen am 22.
Dezember 2008. Insgesamt filmte die Crew in 21 Städten und Dörfern.
Die Besetzungsliste verzeichnet 71 Schauspieler.

Für die große Schlachtszene waren am 1. September mehr als 750
Menschen am Drehort im Einsatz. Vor der Kamera agierten sechs
Schauspieler, 378 Komparsen, 96 Stuntleute und 40 Pferde. Hinter der
Kamera arbeiteten 282 Team-Mitglieder unter der Verwendung von drei
großen und acht kleinen Digitalkameras.

Mehr zum Inhalt

Frankreich im 16. Jahrhundert: Der mächtigste Staat Europas wird von
einem Glaubenskrieg zerrissen: Auf der einen Seite die Katholiken,
vertreten durch den Königshof in Paris, auf der anderen Seite die
Hugenotten - die damalige Bezeichnung für Protestanten. Im Süden
Frankreichs, im Königreich Navarra, wächst Henri (Julien Boisselier)
heran, dem von Nostradamus (Fritz Marquardt) eine Zukunft als König
von Frankreich prophezeit wird. Er stellt sich an die Spitze der
Protestanten, die mit der Regierung unzufrieden sind, und rüstet
gegen Paris, gegen die Katholiken, gegen die mächtige Rivalin seiner
Mutter: Katharina de Medici (Hannelore Hoger), Königin von
Frankreich. Sie bietet ihm als Zeichen der Versöhnung die Hand ihrer
Tochter Margot (Armella Deutsch). Die Hochzeit endet im Blutbad der
Bartholomäusnacht. Henri überlebt das Gemetzel, doch er wird im
Louvre wie ein Gefangener gehalten. Um seiner Schwester und seinen
Hugenotten-Freunden die Freiheit zu erkaufen, lässt er sich von
Katharina erpressen, den katholischen Glauben anzunehmen. Bei der
ersten Gelegenheit ergreift er die Flucht - mit Hilfe von Rosny
(Rogar Casamajor), der einer seiner engsten Getreuen wird.

"Henri 4" ist eine Koproduktion von Ziegler Film, Geteve, B.A.
Produktion, Institut del Cinema Català, Wega Film, MMC Independent
und dem Westdeutschen Rundfunk, Bayrischen Rundfunk, Südwestrundfunk,
der ARD Degeto, dem Norddeutschen Rundfunk, Mitteldeutschen Rundfunk
und ARTE sowie France 2, Arte France Cinéma, dem ORF und Televisio de
Catalunya, gefördert durch die Filmstiftung Nordrhein-Westfalen, den
Deutschen Filmförderfonds, das Medienboard Berlin-Brandenburg, den
Filmfernsehfonds Bayern, die MFG Filmförderung Baden-Württemberg, die
Filmförderungsanstalt und das Media Programm der Europäischen Union.

Rückfragehinweis:
ORF-Pressestelle
Katharina Nürnberger
Tel.: (01) 87878 - DW 15201
http://presse.ORF.at

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