- 02.04.2012, 09:32:51
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Teures Pflaster: Wohnen wird schon wieder teurer
Immobilienpreise in Wien seit Jahresbeginn um zwei Prozent angestiegen. Weitere Teuerung steht bevor
Wien (OTS/LCG) - "Der Preisanstieg wird durch unterschiedliche
Faktoren angetrieben, wobei die Angebotsknappheit sich insbesondere
im mittleren Größen- und Preissegment stark auswirkt", erklären die
beiden Immobilienexperten Bernd Gabel-Hlawa und Benedikt Gabriel vom
Portal FindMyHome.at anlässlich der Vorstellung des
Immobilien-Barometers für das erste Quartal 2012. Binnen der ersten
drei Monate stieg der durchschnittliche Mietpreis in Wien um 1,8
Prozent von 13,17 auf 13,41 Euro pro Quadratmeter an. Noch stärker
kletterte der Preis für Eigentum nach oben: Dieser stieg von 3.400
auf 3.470 Euro um 2 Prozent an. Mit einer weiteren Teuerung rechnen
die Immobilienexperten von FindMyHome.at in den nächsten Monaten
durch den Anstieg der Richtwertmieten um fünf Prozent. Alleine in
Wien sind 220.000 Wohnungen von der Anhebung betroffen. Bei einer
Blitzumfrage unter 200 Maklern Ende 2011 rechneten diese bereits mit
einer Verteuerung der Mietpreise um bis zu fünf Prozent im heurigen
Jahr.
Grund zur Freude haben hingegen Immobilieneigentümer. "Immobilien
erweisen sich nach wie vor und insbesondere in wirtschaftlich
volatilen Zeiten als erstklassige und sichere Anlage", so Gabel-Hlawa
und Gabriel. Trotz steigender Preise gehen sie von einer
ungebrochenen Nachfrage nach Eigentumsimmobilien als Wertanlage aus,
die auch in diesem Segment die Preise weiter nach oben treiben wird.
Besonders der zweite Wiener Gemeindebezirk ist eine wahre Goldgrube
für Investoren, wobei neue In-Viertel wie der Karmelitermarkt sich
auf den gesamten Bezirk positiv auswirken. Weiters empfehlen die
Experten Immobilien rund um den Einsiedlerpark im fünften Wiener
Gemeindebezirk und den Einzugsbereich rund um das Projekt Wien Mitte
im dritten und vierten Wiener Gemeindebezirk als zukunftsträchtige
Lagen.
Starke Unterschiede zwischen den Bezirken
Ein sehr unterschiedliches Bild ergibt sich bei der Betrachtung
der Preise in den einzelnen Bezirken. In den inneren Bezirken liegt
der Mietpreis bei durchschnittlich 14,7 Euro und ist damit um 16
Prozent teurer als in den äußeren Bezirken. Dort beläuft sich die
Durchschnittsmiete auf 12,6 Euro. Während man in den Nobelbezirken
Döbling (16,87 Euro), Währing (16,74) und Hernals (16,12) Euro fast
Innenstadtpreise zahlt, finden sich hier mit Favoriten (8,76 Euro)
und Simmering (8,71) Euro auch die günstigsten Bezirke der Stadt.
Spitzenreiter bleibt die Innere Stadt, in der der Quadratmeter um
satte 18,9 Euro zu haben ist. Günstigster Bezirk innerhalb des
Gürtels ist die Leopoldstadt mit einem Mietpreis von 12,31 Euro,
wobei die Preise in diesem Trendbezirk rasant wachsen. Innerhalb der
letzten zwölf Monate stiegen die Mieten um 7,5 Prozent.
Über das Immo-Barometer
Das Immo-Barometer basiert auf einer Datenquelle von rund 6.000
Objekten, welche auf FindMyHome.at im Beobachtungszeitraum online
angeboten werden. Die Daten werden durch Online-Angaben von
Immobilienmaklern, Bauträgern und privaten Immobilienanbietern
generiert. Diese stellen einen Durchschnitt der angegebenen Objekte
dar und können von tatsächlichen Verkaufspreisen abweichen.
Datenquellenfehler und Irrtümer vorbehalten.
Website: http://www.findmyhome.at
Das Bildmaterial steht zum honorarfreien Abdruck bei
redaktioneller Verwendung unter
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Verfügung. Weiteres Bild- und Informationsmaterial finden Sie im
Pressebereich unserer Website unter http://www.leisuregroup.at.
(Schluss)
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Alexander Khaelss-Khaelssberg
Tel.: +43 664 856 3001
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