- 01.04.2012, 11:28:21
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Deutscher Webvideopreis für Protestvideo der ORF-Journalisten
ORF-Redakteursrat: "Preis für Medienfreiheit - Verpflichtung zur Fortsetzung entschiedensten Engagements für die Unabhängigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks"
Düsseldorf (OTS) - Im Düsseldorfer Savoy Theater gingen in der
Nacht von Samstag auf Sonntag bei der Verleihung der "Deutschen
Webvideopreise 2012" sowohl der Hauptpreis als auch der Preis in der
Kategorie IMHO (In My Humble Opinion) und der Publikumspreis dieser
Kategorie an das im Jänner via YouTube verbreitete Protestvideo der
ORF-JournalistInnen, das damit das mit Abstand erfolgreichste der
mehr als 6700 von der Jury bewerteten Wettbewerbsbeiträge war.
ORF-Redakteursratsvorsitzender Fritz Wendl sagte bei der
Preisverleihung: "Dieser Preis ist ein Preis für Medienfreiheit, ein
Preis für entschiedenstes Engagement für die Unabhängigkeit und die
Stärke des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, für dessen
demokratiepolitische Bedeutung. Und dieser Preis ist vor allem auch
Verpflichtung, dieses Engagement unvermindert weiter zu zeigen. Nicht
zuletzt bei den überfälligen Änderungen des ORF-Gesetzes, die durch
ein völlig neu zusammengesetztes Aufsichtsgremium und ein
verbessertes Redakteursstatut die ORF-Unabhängigkeit nachhaltig
sichern müssen."
Der Redakteursrat der ORF-FernsehjournalistInnen, Dieter
Bornemann, erklärte: "Unser über YouTube verbreitetes Video und
dessen Prämierung sind eindrucksvolle Beweise für das Zusammengehören
von öffentlich-rechtlichem Qualitätsjournalismus und 'neuen' Medien.
Mit dem Webvideo haben 55 ZiB-JournalistInnen den Text einer
innerhalb weniger Tage von mehr als drei Viertel aller
ORF-JournalistInnen unterzeichneten Erklärung 'Für einen unabhängigen
ORF!' an eine breite Öffentlichkeit gebracht. Wie der deutsche
Webvideopreis beweist, auch jenseits der Landesgrenzen".
Und die Redakteursrätin der ORF-Landesstudios, Eva Ziegler
ergänzte: "Ganz besonders freut uns der Publikumspreis, denn der
zeigt, wie sehr auch der sehr jungen Webcommunity die Bedeutung des
Einsatzes für einen starken, unabhängigen öffentlich-rechtlichen
Rundfunk ein Anliegen ist. Für die ORF-JournalistInnen ist das die
Bestärkung der Verpflichtungen auch gegenüber diesem Publikum." Auch
wenn das von manchen Kommerzmedienbetreibern noch so vehement
bekämpft wird.
Rückfragehinweis:
Fritz Wendl
[email protected]
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