Schuster: Gemeinsam getragene Lösung für Wohnbauprojekt Rodaun erforderlich

Weitere Projektschritte bedürfen intensiver Abklärung und Koordination zwischen den zuständigen Stellen von NÖ und Wien

St. Pölten (OTS/NÖI) - "In der medialen Berichterstattung hat es einen breiten Niederschlag gefunden. Jetzt ist es an der Zeit, eine gemeinsam getragene Lösung zu finden", betont der Bürgermeister von Perchtoldsdorf VP-Landtagsabgeordneter Martin Schuster im Zusammenhang mit dem Wohnbau-Projekt 'Waldmühle Rodaun'. Die Stadt Wien plant in Zusammenarbeit mit Bauträgern im 23. Gemeindebezirk ein Wohnbauprojekt mit 450 Wohneinheiten auf dem Gelände der ehemaligen Zementfabrik der Lafarge-Perlmoser AG in Rodaun. Die dafür notwendige Änderung des Flächenwidmungsplanes wurde von der Gemeinde Wien bereits beschlossen und durchgeführt.

"Angesichts der nachvollziehbaren und bestehenden Befürchtungen hinsichtlich der Auswirkungen dieses Projekts in den Gemeinden Perchtoldsdorf, Kaltenleutgeben, Breitenfurt und Laab wäre es sinnvoll, vor weiteren Projektschritten eine intensive Abklärung und Koordination dieses Projektes zwischen den zuständigen Stellen Niederösterreichs und Wiens zu erwirken", so Schuster und verweist auf einen entsprechender VP-Antrag im NÖ Landtag: "Das Stadt-Umland-Management soll gemeinsam mit den zuständigen Stellen der Stadt Wien, dem Land Niederösterreich und den betroffenen Gemeinden die Auswirkungen des Projekts hinsichtlich des zusätzlichen Verkehrsaufkommens (auch in der Bauphase), der Wohnnutzung sowie einer allfälligen besseren Anbindung im Öffentlichen Verkehr tätig werden, um eine verkehrsverträgliche, gemeinsam getragene Lösung der gegenständlichen Problematik zu finden", informiert der Landtagsabgeordnete.

"Die Gemeinde Wien und die umliegenden NÖ Gemeinden bilden einen gemeinsamen, eng verflochtenen Ballungsraum. Die Zusammenarbeit aller Kommunen in diesem Ballungsraum, auch auf der Ebene der Stadtregionsentwicklung, ist wichtig und notwendig, weil der Alltag der Menschen vielfach über Landes- und Gemeindegrenzen hinaus greift und ein funktionierendes Zusammenspiel in der Stadtregion erfordert. Außerdem verbessert das Wissen um die Entwicklungsabsichten der jeweils anderen Gemeinden im Ballungsraum die Basis für Entscheidungen. Das frühzeitige Erkennen von Konfliktpotenzialen sowie das Vermeiden von Reibungsverlusten im Spannungsfeld von Kooperation und Konkurrenz sichert den Erfolg des Agglomerationsraums im Wettbewerb mit anderen europäischen Stadtregionen", ist Schuster überzeugt.

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