- 31.03.2012, 09:32:49
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Schuster: Gemeinsam getragene Lösung für Wohnbauprojekt Rodaun erforderlich
Weitere Projektschritte bedürfen intensiver Abklärung und Koordination zwischen den zuständigen Stellen von NÖ und Wien
St. Pölten (OTS/NÖI) - "In der medialen Berichterstattung hat es
einen breiten Niederschlag gefunden. Jetzt ist es an der Zeit, eine
gemeinsam getragene Lösung zu finden", betont der Bürgermeister von
Perchtoldsdorf VP-Landtagsabgeordneter Martin Schuster im
Zusammenhang mit dem Wohnbau-Projekt 'Waldmühle Rodaun'. Die Stadt
Wien plant in Zusammenarbeit mit Bauträgern im 23. Gemeindebezirk ein
Wohnbauprojekt mit 450 Wohneinheiten auf dem Gelände der ehemaligen
Zementfabrik der Lafarge-Perlmoser AG in Rodaun. Die dafür notwendige
Änderung des Flächenwidmungsplanes wurde von der Gemeinde Wien
bereits beschlossen und durchgeführt.
"Angesichts der nachvollziehbaren und bestehenden Befürchtungen
hinsichtlich der Auswirkungen dieses Projekts in den Gemeinden
Perchtoldsdorf, Kaltenleutgeben, Breitenfurt und Laab wäre es
sinnvoll, vor weiteren Projektschritten eine intensive Abklärung und
Koordination dieses Projektes zwischen den zuständigen Stellen
Niederösterreichs und Wiens zu erwirken", so Schuster und verweist
auf einen entsprechender VP-Antrag im NÖ Landtag: "Das
Stadt-Umland-Management soll gemeinsam mit den zuständigen Stellen
der Stadt Wien, dem Land Niederösterreich und den betroffenen
Gemeinden die Auswirkungen des Projekts hinsichtlich des zusätzlichen
Verkehrsaufkommens (auch in der Bauphase), der Wohnnutzung sowie
einer allfälligen besseren Anbindung im Öffentlichen Verkehr tätig
werden, um eine verkehrsverträgliche, gemeinsam getragene Lösung der
gegenständlichen Problematik zu finden", informiert der
Landtagsabgeordnete.
"Die Gemeinde Wien und die umliegenden NÖ Gemeinden bilden einen
gemeinsamen, eng verflochtenen Ballungsraum. Die Zusammenarbeit aller
Kommunen in diesem Ballungsraum, auch auf der Ebene der
Stadtregionsentwicklung, ist wichtig und notwendig, weil der Alltag
der Menschen vielfach über Landes- und Gemeindegrenzen hinaus greift
und ein funktionierendes Zusammenspiel in der Stadtregion erfordert.
Außerdem verbessert das Wissen um die Entwicklungsabsichten der
jeweils anderen Gemeinden im Ballungsraum die Basis für
Entscheidungen. Das frühzeitige Erkennen von Konfliktpotenzialen
sowie das Vermeiden von Reibungsverlusten im Spannungsfeld von
Kooperation und Konkurrenz sichert den Erfolg des Agglomerationsraums
im Wettbewerb mit anderen europäischen Stadtregionen", ist Schuster
überzeugt.
Rückfragehinweis:
Volkspartei Niederösterreich, Presse
Mag.(FH) Martin Brandl
Tel.: 02742/9020 DW 140, Mob: 0664/1464897
mailto:[email protected]
www.vpnoe.at
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