• 30.03.2012, 11:12:09
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Korruptionsbekämpfung und Unabhängigkeit der Gerichte wesentliche Voraussetzung im internationalen Standortwettbewerb

Bericht bekräftigt direkte Beziehung zwischen Eigentumsrechten und ökonomischer Entwicklung - 2012 International Property Rights Index reiht 130 Nationen, 97 Prozent des weltweiten BIP

Wien (OTS) - Das Austrian Economics Center veröffentlicht heute
den International Property Rights Index 2012 (IRPI), dem weltweit
umfassendsten staatenübergreifenden Vergleichsmaßstab für geistiges
und materielles Eigentum. Neunundsechzig internationale
Organisationen haben in Partnerschaft mit der in Washington DC
ansässigen Property Rights Alliance und ihrem Hernando de Soto
Fellowship Programm den sechsten jährlichen IPRI angefertigt.

Der IPRI verwendet drei Kriterien, anhand derer die
Gesamtpunktezahl berechnet wird: rechtliches und politisches Umfeld
(LP), materielle Eigentumsrechte (PPR), und Rechte an geistigem
Eigentum (IPR). Was aber am Wichtigsten ist: Der IPRI betont die
großen wirtschaftlichen Unterschiede zwischen den Ländern mit starken
Eigentumsrechten und jenen ohne. Nationen aus dem ersten Quintil
genießen ein durchschnittliches BIP pro Kopf von 29.354 Euro (39.099
$), mehr als doppelt so viel wie das Pro-Kopf-Einkommen des zweiten
Quintils, 13.987 Euro (18.631 $). Das dritte, vierte und fünfte
Quintil zeigen jeweils einen Durchschnitt von 7.803 Euro (10.394 $),
3.495 Euro (4.655 $) und 3.866 Euro (5.149 $).

In Bezug auf Österreich wird der Schutz und die Wahrung derselben
immer mehr zur Herausforderung. Barbara Kolm, Leiterin des Austrian
Economics Centers, warnt vor der gegenwärtige Situation: " Österreich
hat beim International Property Index schlechter abgeschnitten als im
vergangenen Jahr. Die Gründe dafür liegen in einer Verschlechterung
in den Bereichen "Unabhängigkeit der Gerichtsbarkeit",
"Korruptionskontrolle" und "Schutz geistigen Eigentums"; im Bereich
"Kontrolle der Piraterie" hat sich die Bewertung geringfügig
verbessert. Gerade die Unabhängigkeit der Gerichtsbarkeit und die
Korruptionskontrolle sind die Themen, die in Österreich durch die
jüngsten Entwicklungen brandaktuell sind. Es bleibt zu hoffen, dass
aus der laufenden Diskussion gelernt wird, um wichtige Reformen in
diesen Bereichen anzugehen."

Der International Property Rights Index bietet eine vergleichende
Analyse und ein Instrument zur weiteren Verwendung durch Forscher,
Politiker und Bürger auf der ganzen Welt. Der Index ermutigt
leistungsschwache Länder, robuste Volkswirtschaften zu entwickeln,
indem das Augenmerk auf ein gesundes und solides Eigentumsrecht
gelegt wird.

Für weitere Informationen, oder um den IPRI 2012 in seiner
Gesamtheit zu betrachten, besuchen Sie bitte
www.propertyrightsalliance.org

Über AEC:
Hauptziel des AEC ist es, einen wesentlichen Beitrag für eine freie
und verantwortungsvolle Gesellschaft zu leisten. AEC fördert
wesentliches Gedankengut der Österreichischen Schule der
Nationalökonomie als lebbare wirtschaftliche Alternative für
Österreich und andere Länder. Dabei fungiert es sowohl als
Ideenschmiede, als auch als wissenschaftliche Einrichtung. Das AEC
ist politisch unabhängig.
Info: http://www.austriancenter.com/

Rückfragehinweis:
Austrian Economics Center
Christina Carr
(+43 1) 505 1349-32
[email protected]

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