Landwirtschaftskammer: Ei-Thema zu ernst für politisches Kleingeld

Landwirtschaftsminister handelte bereits Dezember 2011

Wien (OTS) - "Das Thema der versteckten Käfig-Eier in heimischen Verarbeitungsprodukten ist viel zu ernst, als das man damit politisches Kleingeld wechseln sollte. Wenn jemand per Entschließungsantrag im EU-Binnenmarkt ein Importverbot fordert, dann hat er entweder von EU-Regeln keinen blassen Schimmer oder will die Ablehnung herbeiführen, um nachher parteipolitisch provozieren zu können. Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich hat bereits im Dezember des Vorjahres vom EU-Konsumentenschutz-Kommissar, John Dalli, Unterstützung in der Sache Käfigeier im Binnenmarkt zugesichert bekommen. Das Landwirtschaftsministerium hat auch schon vergangenen November in seinem Bereich die Kontrollen bei Vermarktungsnormen verstärkt. Jedoch für eine Kennzeichnung, die dem Konsumenten hilft zu erkennen, welche Eier in einem Verarbeitungsprodukt oder in der Gastronomie verwendet wurden, ist das Gesundheitsministerium zuständig. Wir appellieren daher an den Gesundheitsminister Alois Stöger hier rasch Ergebnisse vorzulegen", stellte Gerhard Wlodkowski, Präsident der LK Österreich, fest.

"Wir drängen darauf, dass nun rasch diese Kennzeichnung möglich gemacht wird. Denn die Konsumenten wollen wissen, auf welche Art und Weise das Ei, das in der Speise enthalten ist, erzeugt worden ist. Daher drängen wir auf diesbezügliche Maßnahmen, die der Gesundheitsminister setzen muss. Außerdem appellieren wir erneut an österreichische Lebensmittelhersteller und Importeure von Industrieeiern und Eiprodukten, auf freiwilliger Basis keine Ware aus konventionellen Käfigen einzuführen oder zu vermarkten", so Wlodkowski abschließend.
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