Nationalrat - Ablinger begrüßt Änderung des Bundestheaterorganisationsgesetzes

Bundestheater-Holding optimiert Mitteleinsatz

Wien (OTS/SK) - Die rechtliche Evaluierung der Bundestheater hat
in einigen Punkten Anpassungen und rechtliche Klarstellungen empfohlen. "Diese Anpassungen werden mit der vorliegenden Novelle umgesetzt", sagte SPÖ-Kultursprecherin Sonja Ablinger am Donnerstag im Nationalrat. Eine Änderung gibt es etwa im Diriminierungsrecht des künstlerischen Geschäftsführers: "Besteht in den Angelegenheiten der Geschäftsführung der Bühnengesellschaften keine Einigung, ist die Auffassung des künstlerischen Geschäftsführers entscheidend", erklärt Ablinger. ****

Derartige Entscheidungen müssen dem Aufsichtsrat nur zur Kenntnis gebracht werden. Änderungen seien weiters bei den Publikumsforen vorgesehen, die nun in Form von Publikumsgesprächen neu geregelt werden.

Insgesamt hat sich in der Evaluierung der Bundestheater-Holding herausgestellt, dass es ein Optimierungspotenzial von sieben bis zehn Prozent gebe, das sind ca. 13 Mio. Euro. "Das ist ein gangbarer Weg:
zu schauen, wo Mittel besser eingesetzt werden können, zu evaluieren und sorgfältig mit öffentlichen Geldern umzugehen, um noch mehr Kunst und Kultur zu schaffen", sagte Ablinger. Im Gegensatz dazu werde in Deutschland eine Schließungsdebatte geführt.

Die SPÖ-Kultursprecherin regt weiters an zu erheben, wie viele Frauen dazu eingeladen werden, als Regisseurinnen oder Autorinnen zu arbeiten. Sie nimmt an, dass der Frauenanteil hier noch ausbaufähig sei. (Schluss) bj/ah

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