ÖH Uni Wien: Solidarität mit den Student_innen der 'Internationalen Entwicklung'

Abschaffung von Studiengängen ist nicht akzeptabel

Wien (OTS) - Die ÖH Uni Wien erklärt sich solidarisch mit den Forderungen der Studierenden der IE (Internationale Entwicklung) nach einem Studium, das wie jedes andere Bachelor und Master umfasst -diese Forderung steht stellvertretend für einen Protest gegen die prekären Zustände an der Uni Wien, die immer weniger Raum für Mitbestimmung und alternative Ansätze in Forschung und Studium zulassen.

Nach jahrelangem Hin- und Her, währenddessen die Studierenden und Lehrenden der IE um ein eigenes Institut und um einen Masterstudiengang kämpften, haben sich die Pläne des Rektorats unerwartet geändert: der Bachelor der IE soll nun mit dem kommenden Wintersemester endgültig abgeschafft werden.

"Eine Reihe von undemokratischen, inoffiziellen Entscheidungen wurde gänzlich an den Studierenden vorbei geführt und diesen dann als beschlossene Sache präsentiert.", sind Maria Clar, Kübra Atasoy und Julia Kraus vom Vorsitzteam der ÖH Uni Wien empört. "Die Universität Wien beweist damit einmal mehr, dass sie offenbar keine Institution sein will, in der Raum für zukunftsweisende Gedanken ist."

Die de-facto Abschaffung der beliebten Studienrichtung, deren Fokus das Leben der Menschen außerhalb elitärer Elfenbeintürme ist, ist klar als eine politische Entscheidung erkenntlich.

"Das vorgebliche Argument der Unfinanzierbarkeit ist angesichts der in Relation zum Gesamtbudget der Universität Wien vergleichsweise geringen Einsparungen durch die Abschaffung schlicht nicht glaubwürdig." ist sich das Vorsitzteam einig.

Die ÖH Uni Wien fordert das Rektorat auf, die im Entwicklungsplan festgeschriebene Abschaffung des Bachelorstudiums zu revidieren und in Zukunft an der Seite der Studierenden für die Ausfinanzierung der Universitäten zukämpfen.

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