- 29.03.2012, 10:52:36
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ÖH Uni Wien: Solidarität mit den Student_innen der 'Internationalen Entwicklung'
Abschaffung von Studiengängen ist nicht akzeptabel
Wien (OTS) - Die ÖH Uni Wien erklärt sich solidarisch mit den
Forderungen der Studierenden der IE (Internationale Entwicklung) nach
einem Studium, das wie jedes andere Bachelor und Master umfasst -
diese Forderung steht stellvertretend für einen Protest gegen die
prekären Zustände an der Uni Wien, die immer weniger Raum für
Mitbestimmung und alternative Ansätze in Forschung und Studium
zulassen.
Nach jahrelangem Hin- und Her, währenddessen die Studierenden und
Lehrenden der IE um ein eigenes Institut und um einen
Masterstudiengang kämpften, haben sich die Pläne des Rektorats
unerwartet geändert: der Bachelor der IE soll nun mit dem kommenden
Wintersemester endgültig abgeschafft werden.
"Eine Reihe von undemokratischen, inoffiziellen Entscheidungen wurde
gänzlich an den Studierenden vorbei geführt und diesen dann als
beschlossene Sache präsentiert.", sind Maria Clar, Kübra Atasoy und
Julia Kraus vom Vorsitzteam der ÖH Uni Wien empört. "Die Universität
Wien beweist damit einmal mehr, dass sie offenbar keine Institution
sein will, in der Raum für zukunftsweisende Gedanken ist."
Die de-facto Abschaffung der beliebten Studienrichtung, deren Fokus
das Leben der Menschen außerhalb elitärer Elfenbeintürme ist, ist
klar als eine politische Entscheidung erkenntlich.
"Das vorgebliche Argument der Unfinanzierbarkeit ist angesichts der
in Relation zum Gesamtbudget der Universität Wien vergleichsweise
geringen Einsparungen durch die Abschaffung schlicht nicht
glaubwürdig." ist sich das Vorsitzteam einig.
Die ÖH Uni Wien fordert das Rektorat auf, die im Entwicklungsplan
festgeschriebene Abschaffung des Bachelorstudiums zu revidieren und
in Zukunft an der Seite der Studierenden für die Ausfinanzierung der
Universitäten zukämpfen.
Rückfragehinweis:
ÖH Uni Wien - Referat für Öffentlichkeitsarbeit mailto:[email protected] http://www.oeh.univie.ac.at/ Kathrin Glösel (0699/103 953 18) Jasmin Rückert (0699 103 953 02) Florian Aigner (0699 103 953 45)
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