- 28.03.2012, 14:07:11
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FP-Guggenbichler: Sima darf Wiener Naturwacht nicht ausrotten
Wo Rot und Grün regiert, wird die Umwelt ruiniert!
Wien (OTS/fpd) - Durch die Änderung des Naturschutzgesetzes dürfen
wir einen ökologischen Rückschritt und einen ökonomischen Schaden
erleben. Frei nach dem Motto: Egal, was es kostet, egal was es
bringt. Hauptsache das rot-grüne Wien kann Druck auf den Naturschutz
ausüben, kritisiert heute der Umweltsprecher der FPÖ-Wien, LAbg. Udo
Guggenbichler im Zuge einer Pressekonferenz mit dem Landesleiter der
Wiener Naturwacht, Alfred Bedrava nicht nur das finanzielle
Aushungern der Wiener Naturwacht sondern insbesondere auch die grobe
Missachtung der Leistungen ehrenamtlicher Helfer im Umweltressort.
Die Wiener Naturwacheorgane als fixer Bestandteil der öffentlichen
Aufsicht gibt es bereits seit 1954. Seither kümmern sich
Ehrenamtliche um den Schutz der Flora und Fauna im Wiener Raum. Bis
2009 hat die Wiener Naturwacht als große Stütze der Stadt Wien
betreffend den Naturschutz stets guten Kontakt zur MA22 und erhält
für seine wertvollen Tätigkeiten auch Subventionen in der Höhe von
24.600 Euro jährlich. Seit Bestehen der rot-grünen Regierung, demnach
seit 2010 wurden die Förderungen aber plötzlich um mehr als die
Hälfte auf 12.000 Euro gekürzt. Für das Jahr 2012 wird es allem
Anschein nach überhaupt kein Geld seitens der Stadt geben, berichtet
Guggenbichler.
Außerdem ist beabsichtigt, dass die Naturschutzorgane organisatorisch
in den Magistrat der Stadt Wien eingegliedert werden und daher
entweder als Beamte oder als Vertragsbedienstete dem Dienstrecht des
Magistrates unterstehen. Nicht vorgesehen ist die Bestellung
magistratsfremder Personen. Damit steht die Wiener Naturwacht, die
sie seit Jahrzehnten besteht und Hervorragendes leistet, vor dem
endgültigen Aus.
Besonders beschämend und herabwürdigend sind die Beschimpfungen,
Verunglimpfungen und Unterstellungen insbesondere der Gemeinderäte
Valentin und Maresch. Über die Wiener Naturwacht wurde behauptet, das
Erscheinungsbild sei nicht in Ordnung, es gebe Beschwerden, es sei
ein Rechtsdrall zu orten sowie dass die Organisation paramilitärisch
ausgerichtet wäre, martialisch auftreten würde, sogar einen Antrag
auf Bewaffnung gestellt hätte, Kompetenzen überschritten würden usw.
Valentin meinte öffentlich, die Wiener Naturwacht würde in
"paramilitärischen Fantasieuniformen herumlaufen und bei der
Bevölkerung nicht ankommen" und Maresch bezeichnete sie gar als
"Privatsheriffs in Fantasieuniformen ... private Exekutive ... haben
Aufgaben erfüllt, die nicht in ihrer Kompetenz lagen." "Woher diese
Behauptungen bzw. Erkenntnisse kommen, bleibt dahingestellt. Immerhin
wären Kompetenzüberschreitungen strafbare Handlungen gewesen und
somit absolut undenkbar. Bei den Uniformen handelt es sich um die
gleichen blauen Jacken, wie sie von beinahe allen Organen der
öffentlichen Aufsicht verwendet werden. Diese nur bei bestimmten
Einsätzen getragene Dienstkleidung wurde außerdem vor Beschaffung mit
der MA 22 und dem Innenministerium akkordiert", entgegnet Bedrava.
"Dass keine zusätzlichen finanziellen Belastungen für die Stadt Wien
gegeben sind, wenn jetzt nur mehr Magistratsbedienstete angestellt
werden, wie behauptet, kann niemand glauben", so Guggenbichler, der
die zuständige Umweltstadträtin auffordert, das offensichtliche
Vorhaben, die Wiener Naturwacht durch hauptamtliche Beamte zu
ersetzen, sodass sie ihre Tätigkeit ehrenamtlich nicht mehr ausführen
dürfen noch einmal zu überdenken und diese hervorragend arbeitende
Organisation nicht gänzlich auszurotten, wie sie es anscheinend mit
den Zieseln beim Heeresspital vor hat. (Schluss) hn
Rückfragehinweis:
FPÖ-Wien, Pressestelle
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