• 28.03.2012, 11:48:53
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  • OTS0126 OTW0126

Innenministerium koordiniert ressortübergreifende Stabsübung

Koordinierungssitzung mit Vertretern der Präsidentschaftskanzlei und Ministerien - Ressortübergreifende Stabsübung Ende April und Mitte Mai

Wien (OTS) - Die Bewältigung von Katastrophen wie Überflutungen,
Erdbeben oder andere Krisen stellen die Behörden vor großen
Herausforderungen. Das Innenministerium veranstaltet intern laufend
Übungen zu unterschiedlichen Bedrohungsszenarien. Mit Beschluss des
Ministerrates vom 25. Oktober 2011 wurde über Initiative des BM.I nun
ein Prozess in Gang gesetzt, der die Wiederherstellung bzw. Erhaltung
der staatlichen Führungsfähigkeit, die Organisation von Rettungs- und
Brandschutzmaßnahmen sowie Personenschutzmaßnahmen beinhaltet. Mit
diesem Prozess wird auf Basis der bisherigen bewährten Kooperationen
zwischen den Ministerien eine neue Qualität der Zusammenarbeit
angestrebt, in der Stabsarbeit in Form einer temporären besonderen
Organisationsform als grundsätzliches Instrument zur Bewältigung
besonderer Situationen in allen Ministerien zur Anwendung gelangen
soll.

Aus diesem Grund fand heute, 28. März 2012, eine erste
Koordinierungssitzung mit Vertretern der Präsidentschaftskanzlei und
aller Ministerien statt, bei der die Abhaltung einer
ressortübergreifenden Stabsübung diskutiert, konkretisiert und
vereinbart wurde.

"Ein wesentliches Element zur Bewältigung solcher Krisenszenarien
stellt die ressortübergreifende Koordination und Kooperation dar",
betonte der Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit, Dr.
Herbert Anderl. "Da bei solchen Katastrophen nicht nur das
Innenministerium gefordert ist, sondern nahezu alle Ministerien, ist
es wichtig, dass sich alle betroffenen Ressorts akkordieren sowie die
Zuständigkeiten und Handlungsabläufe für den Ernstfall proben." Eine
gute Zusammenarbeit aller Ressorts, die Etablierung kompatibler
Organisationsstrukturen und deren Verständnis sowie ein genereller
Erfahrungsaustausch sei wichtig, um bei Krisen und Katastrophen
schnell und effizient handeln zu können, so Anderl.

So soll Ende April ein erster Übungsteil stattfinden, bei dem es um
das Erfassen des fiktiven Ereignisses und seiner weitreichenden
Auswirkungen, um das Erkennen der eigenen Betroffenheit, der
Etablierung eines interministeriellen Stabes zum möglichen
Bedrohungszenario sowie um die Aufnahme dieser Stabsarbeit gehen
soll.

Mit den Erfahrungen dieses ersten Übungsteiles wird - voraussichtlich
Mitte Mai 2012 - zu demselben Szenario ein zweiter Übungsteil folgen,
bei dem über einen Tag verteilt ressortübergreifende Stabsarbeit
unter realistischen Gegebenheiten erprobt werden soll. Unmittelbar
nach beiden Übungsteilen wird es einen direkten Erfahrungsaustausch
geben. Danach werden die Erkenntnisse ausgewertet und mit allen
Ministerien besprochen. "Wir wollen aus dieser Übung gemeinsam
Erkenntnisse gewinnen, die uns bestmöglich auf diverse
Katastrophenszenarien vorbereitet", sagt Generaldirektor Anderl.

Die beiden Übungsteile werden unter der Federführung des BM.I
abgehalten. Vom Innenministerium sind u.a. folgende
Organisationseinheiten miteingebunden: die Generaldirektion für die
öffentliche Sicherheit, das Bundesamt für Verfassungsschutz und
Terrorismusbekämpfung (.BVT), das EKO Cobra und das Einsatz- und
Krisenkoordinationscenter (EKC), das auch für die Koordination der
Stabsübung verantwortlich ist.

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Inneres
   Pressesprecher
   Karl-Heinz Grundböck, M.A.
   Tel.: +43-(0)1-53126-2490
   Mobil: +43-(0)664-1836283
   [email protected]

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