SPÖ Kärnten setzt sich für Verbot des Kleines Glücksspiel ein

Kaiser: Zum Schutz der Menschen müssen Unglücksautomaten auf Schrottplatz verbannt werden. Bei Kärnten-Konferenz wird SPÖ Antrag nach bundesweitem Verbot beschließen.

Klagenfurt (OTS) - "Kein verantwortungsbewusster, anständiger Politiker kann und darf dabei zusehen, wie Menschen durch das Kleine Glücksspiel Schaden nehmen", macht Kärntens SPÖ-Parteivorsitzender LHStv. Peter Kaiser in der endlosen Diskussion um ein dringend notwendiges Verbot des Kleinen Glücksspiels deutlich.

Die SPÖ-Kärnten unterstütze daher die Forderung nach einem bundesweiten Verbot des Kleinen Glücksspiels. Dazu werde die SPÖ-Kärnten, so Kaiser, bei ihrer Kärnten-Konferenz am 27. April einen entsprechender Antrag beschließen und an die Bundes-SPÖ übermitteln.

Kaiser verweist in dem Zusammenhang auf die auf seine Initiative hin mehrfach von der SPÖ eingebrachten Anträge im Kärntner Landtag, wo ein Verbot des Kleinen Glücksspiels in unserem Bundesland schon längst durchgesetzt und viele Menschen vor Schaden bewahrt hätten werden können. Verhindert wurde diese dringend notwendige Maßnahme zum Schutz der Bevölkerung von den Vertretern von FPK und ÖVP, denen Kaiser ein völlig unmoralisches Verhalten vorwirft: "Dass FPK und ÖVP das Leid tausender Kärntnerinnen und Kärntner lapidar in Kauf nehmen, um durch das Kleine Glücksspiel ein paar Millionen Einnahmen zu lukrieren, mit dem das von ihnen ruinierte Budget geflickt werden soll, ist nicht nur ein politisches Schandmal sondern stellt für mich auch einen schweren politischen Vertrauensbruch gegenüber unserer solidarischen Gemeinschaft dar", macht Kaiser deutlich.

Es sei mit einer verantwortungsbewussten, fürsorgenden Politik nicht vereinbar, dass einerseits Einnahmen aus dem Kleinen Glücksspiel gewonnen werden, und gleichzeitig die Zahl der hilfesuchenden Glücksspielgeschädigten immer weiter ansteigt und die Ausgaben für Behandlung und Therapie weit höher sind.

Er, Kaiser, werden sich mit der SPÖ-Kärnten beharrlich weiter dafür einsetzen, dass die Unglücksautomaten dort landen, wo sie hingehören - auf dem Schrottplatz.

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