Kopflausbefall: Diagnose am besten mit dem Kamm, Therapie am wirksamsten mit Dimeticonen

Neue Publikation zu Epidemiologie, Diagnose und Behandlung von Kopflausbefall erschienen

Maria Enzersdorf (OTS) - Unter dem Titel "Kopflausbefall: neue Erkenntnisse zu Epidemiologie, Diagnose und Behandlung" ist soeben im European Journal of Clinical Microbiology & Infectious Diseases ein Beitrag von Prof. Dr. med. Hermann Feldmeier, Institut für Mikrobiologie und Hygiene an der Charité Universitätsmedizin in Berlin, erschienen. 57 wissenschaftliche Publikationen zu Kopflausbefall aus den Jahren 2000 bis 2010 wurden für diese Arbeit analysiert.

Feldmeier kommt zu folgenden Empfehlungen für eine sinnvolle Behandlungsstrategie gegen Kopflausbefall:

  • Ermitteln der gesamten Gruppe, die von Kopflausbefall betroffen ist,
  • systematisches Kämmen zur sicheren Diagnose,
  • die gleichzeitige Behandlung aller Betroffenen und
  • die Verwendung eines effektiv wirksamen Kopflausmittels gegen Läuse, Eier und Nymphen

Kopflausbefall tritt in kleinen Epidemien in Kindergärten und Schulen auf. In diesen Altersgruppen haben Kinder enge Sozialkontakte, so dass sich Kopfläuse einfach und rasch verbreiten können.

Juckreiz der Kopfhaut tritt nur bei einer unbekannten Anzahl der Betroffenen auf, darauf kann man sich mit der Diagnose nicht verlassen. Bleibt Kopflausbefall unbehandelt, dann tritt er in einer bestimmten Kindergruppe immer wieder auf.

Die Diagnose von Kopflausbefall ist zeitintensiv und aufwändig, vor allem wenn nur wenige Kopfläuse vorhanden sind. Rein visuelle Inspektion übersieht die Mehrheit der Fälle von akutem Kopflausbefall, also genau jene Fälle, die die Erkrankung verbreiten können.

Wenn herkömmliche Kopflausmittel mit neurotoxischem Wirkprinzip zur Behandlung eingesetzt werden, kommt es häufig zu Behandlungsfehlern. Außerdem ist das Problem der Resistenzen von Kopfläusen gegen die verwendeten Substanzen in den letzten Jahren drastisch gestiegen.

Wenn bei Kopflausbefall die betroffenen Geschwister, Familienmitglieder, Mitglieder derselben Spielgruppe oder andere Kontaktpersonen ebenfalls behandelt werden, dann wird die Verbreitung der Erkrankung mit hoher Sicherheit gestoppt. Mit einem sicheren Pedikulozid wie einem Dimeticon kann im Verdachtsfall auch eine Behandlung ohne Diagnose durchgeführt werden.

Zu zwei Dimeticon-Präparaten gibt es zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen: Hedrin(R), eine 4%-Dimeticon-Lösung, zeigte Heilungsraten zwischen 70% und 92%. Die Wirksamkeit ist umso höher, je geringer der Kopflausbefall ist. NYDA(R), eine Kombination zweier verschiedener Dimeticone, zeigte eine Heilungsrate von 97% bei starkem Kopflausbefall. Die Wirksamkeit von NYDA(R) ist unabhängig von der Intensität des Kopflausbefalls. NYDA(R) zeigte in vitro außerdem eine Wirksamkeit von 95% bzw. 100% gegen junge bzw. reife Lauseier. Hedrin(R) und neurotoxisch wirkende Präparate zeigten in dieser Studie deutlich schlechtere Werte. NYDA(R) ist, so Prof. Feldmeier, mit diesem Ergebnis eine gute Option für die Einmal-Anwendung.

NYDA(R) gegen Läuse und Nissen, 50 ml Pumpspray - Euro 12,80 NYDA(R) Läuse- und Nissenkamm, mit Metallzinken - Euro 9,90

Quelle: Feldmeier, H (2012) Pediculosis capitis: new insights into epidemiology, diagnosis and treatment. European Journal of Clinical Microbiology & Infectious Diseases, Online First, 2 März 2012. Springer Verlag.

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