Gütesiegel familieplus für engagierte Gemeinden

Vorarlberg ist Vorreiter in Sachen Kinder-, Jugend- und Familienfreundlichkeit

Bregenz (OTS/VLK) - Mit dem familieplus-Zertifikat nimmt
Vorarlberg eine Vorreiterrolle in Sachen Kinder-, Jugend- und Familienfreundlichkeit ein. Acht Vorarlberger Gemeinden - Bildstein, Bludesch, Dornbirn, Feldkirch, Hörbranz, Langenegg, Rankweil und Sulzberg -arbeiten schon intensiv an ihrer Zertifizierungerung, nun steigen zwei weitere - die Gemeinde Mellau und die Stadt Hohenems -in den Prozess ein, berichten Landeshauptmann Markus Wallner und Landesrätin Schmid.

Wallner freut sich über das große Engagement der Gemeinden: "Die Familie hat in unserer Gesellschaft einen sehr hohen Stellenwert. Starke Familien bringen starke Kinder hervor, in diesem Sinne sind die Leistungen der Familien unverzichtbar für die Zukunft unseres Landes." Ziel des Landes Vorarlberg ist und bleibt es daher, ein attraktives Lebens- und Arbeitsumfeld für die Familien zu fördern. "Dabei geht es um Chancengleichheit für Frauen und Männer, um gute und leistbare Kinder- und Schülerbetreuungsangebote, um familienfreundliche Bedingungen am Arbeitsplatz und um hohe Lebensqualität in der Gemeinde", so Wallner.

Die familieplus-Zertifizierung macht - ähnlich wie beim e5-Prozess im Bereich Energie und Klimaschutz - die Aktivitäten einer Gemeinde für mehr Kinder-, Jugend- und Familienfreundlichkeit noch nachhaltiger, vernetzter und besser messbar, erklärt Landesrätin Schmid: "Es ist eine Plattform zur Weiterqualifizierung und Auszeichnung der Gemeinden, um Stärken und Potenziale der Familie in allen Lebensbereichen zu nützen und zu fördern. Das ist ein wertvoller Beitrag für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft."

familieplus ist ein österreichweit einzigartiges Programm, das im Rahmen der Initiative Kinder in die Mitte als Weiterentwicklung des Bewerbes "Familienfreundliche Gemeinden" entstanden ist. Ein wichtiges Kriterium zur Erlangung des familieplus-Gütesiegels ist Bürgerbeteiligung. In den familieplus-Teams arbeiten Vertreterinnen und Vertreter aus Gemeindepolitik und -verwaltung mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern sowie - je nach Bedarf - externen Fachleuten zusammen. Landesrätin Schmid: "Die Beteiligung von Bewohnerinnen und Bewohnern der jeweiligen Gemeinde ist von entscheidender Bedeutung. Denn wenn die Betroffenen selbst aktiv mitwirken, dann schafft das Identität und bereichert den Gestaltungsprozess."

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