- 26.03.2012, 14:19:29
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WGKK zeichnet Vorzeigebetriebe in Sachen "Mitarbeiter-Gesundheit" aus
Gütesiegel "Betriebliche Gesundheitsförderung" (BGF) wird heuer zum achten Mal von der Wiener Gebietskrankenkasse verliehen
Wien (OTS) - Die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) zeichnet heuer
bereits zum achten Mal Betriebe aus, die eine Vorreiterrolle in
Sachen Gesundheit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einnehmen.
Insgesamt erhielten heute, Montag, zwölf Betriebe das Gütesiegel
"Betriebliche Gesundheitsförderung" - nach sechs Unternehmen im Jahr
2011. WGKK-Obfrau Ingrid Reischl freute sich über die vielen
Auszeichnungen und kündigte an, die Rolle der WGKK bei der
betrieblichen Gesundheitsförderung auszubauen: "Wir werden die WGKK
gemeinsam mit den Sozialpartnern noch stärker als bisher zu einer
Drehscheibe des Wissensmanagements der betrieblichen
Gesundheitsförderung ausbauen. Und noch mehr Unternehmen als bisher
bei Fragestellungen und Problemen zur Prävention unterstützen. Unser
Ziel ist es, in den nächsten Jahren einen substanziellen Teil der
Wiener Unternehmen mit unseren Angeboten zu erreichen und aktiv zu
betreuen."
Besonders erfreut war Reischl darüber, dass die WGKK heuer selbst
mit dem BGF-Siegel ausgezeichnet wurde.
Dass betriebliche Gesundheitsförderung unterstützenswert und
wichtig ist, unterstrich auch Sektionschefin Pamela Rendi-Wagner, die
als Vertreterin von Gesundheitsminister Alois Stöger bei der
Verleihung dabei war: "Die betriebliche Gesundheitsförderung dient
der Erhaltung des Wohlbefindens der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
und dadurch ergeben sich auch Pluspunkte für den Arbeitgeber. So
fallen motivierte und gesunde Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
weniger oft aus und gehen weniger oft in Frühpension." Rendi-Wagner
betonte, dass die auszeichneten Projekte nicht ohne Grund das
Gütesiegel erhielten, da die Preisträger internationale
Qualitätsstandards anwenden und die Projekte nachweislich effizient
und nachhaltig seien.
Die Gütesiegel erhielten heuer: die Buchhaltungsagentur des
Bundes, die D.A.S. Rechtsschutz-Versicherung-AG, die VAMED-KMB, die
WGKK, die Baxter AG & Baxter Innovations GmbH, das Bundesministerium
für Finanzen (Zentralleitung), das Bundesministerium für Finanzen
(Region Wien), die Erste Group Bank AG/ Erste Bank der
österreichischen Sparkassen AG, IBM Österreich Internationale
Büromaschinen Gesellschaft mbH, die Sozialversicherungsanstalt der
gewerblichen Wirtschaft (SVA), die Versicherungsanstalt öffentlicher
Bediensteter (BVA) und die Wien Energie GmbH/Wien Energie Stromnetz
GmbH.
WGKK-Generaldirektor Erich Sulzbacher nahm den Preis für die WGKK
entgegen und betonte, dass es gar nicht so leicht sei ein
BGF-Gütesiegel zu erhalten, da ein Betrieb einiges dafür tun muss und
auch die finanziellen Mittel dafür vorhanden sein müssen. Nichts
desto trotz seien die Maßnahmen aber unverzichtbar: "Erhöhte
Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schlägt auf den
Unternehmenserfolg durch."
Die Maßnahmen, die von den Betrieben gesetzt wurden, sind so
vielfältig wie die ausgezeichneten Unternehmen. Die
Buchhaltungsagentur des Bundes setzt etwa auf die drei Säulen
Vorträge/Workshops, Wohlbefinden/Bewegung und einem XUND-Bonus. Die
hierfür geplanten Maßnahmen umfassen sowohl die Verhaltens- als auch
die Verhältnisprävention. Die D.A.S. Rechtsschutz-Versicherung-AG hat
das "Fit 4 D.A.S" ins Leben gerufen, dass das Ziel verfolgt, die
Gesundheit und das Wohlbefinden der Belegschaft zu steigern, um
langfristig Krankenstände zu reduzieren. Die VAMED-KMB wiederum hat
den "club lebenszeit" gegründet, der zur Aufgabe hat, die Gesundheit
der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch den Zugang zu
gesundheitsfördernden Maßnahmen zu verbessern.
Die WGKK hat ein ganzheitliches Projekt unter dem Titel
"pumperlg'sund" initiiert. Dabei werden Maßnahmen zu den Themen
"gesundes" Führen, Sicherheit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
im Kundenverkehr, Ernährung, Tabakkonsum und Stärkung der
Gesundheitskompetenz umgesetzt.
Bei Baxter werden spezielle Gesundheitsziele formuliert und
entsprechende Initiativen definiert. Das Finanzministerium hat den
Fokus auf den Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit gelegt und setzt
sich daneben auch mit altersgerechtem Arbeiten auseinander, während
die Erst Group Bank AG auf die Prävention psychischer Erkrankungen
setzt. Bei IBM wird der Schwerpunkt hingegen auf physisches und
mentales Wohlbefinden gelegt. Die SVA wiederum hat verhältnis- und
verhaltensorientierte Maßnahmen für die Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter ins Leben gerufen. Ähnliches hat die Versicherungsanstalt
öffentlicher Bediensteter gemacht und Gesundheitszirkel in den
einzelnen Dienststellen eingerichtet. Bei der Wien Energie wiederum
wird der Fokus auf die gesunde psychische und physische Entwicklung
der 150 Lehrlinge gelegt.
Das Gütesiegel BGF ist eine Auszeichnung des Österreichischen
Netzwerks für Betriebliche Gesundheitsförderung und wird vom "Fonds
Gesundes Österreich" unterstützt. Ziel dabei ist, Betriebe und
Institutionen auszuzeichnen, die sich für die Gesundheit der
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einsetzen. Die WGKK übergibt als
Wiener Regionalstelle des Netzwerks das Siegel. Darüber hinaus
unterstützt die WGKK schon seit geraumer Zeit Firmen, die sich
intensiv mit diesem Thema auseinandersetzen, in Form von kostenloser
Beratung.
Rückfragehinweis:
Wiener Gebietskrankenkasse Öffentlichkeitsarbeit Mag. Regine Bohrn Wienerbergstraße 15-19 1100 Wien Tel.: +43 1 601 22-1351 Fax.: +43 1 601 22-2135 E-Mail: [email protected] www.wgkk.at
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