- 23.03.2012, 10:18:25
- /
- OTS0077 OTW0077
ORF III mit Erinnerungen an Kaiser Karl I. und Eberhard Waechter in "Die lustige Witwe" und "Dantons Tod"
Am 24. und 25. März im Kultur- und Informations-Spartenkanal des ORF
Wien (OTS) - ORF III Kultur und Information startet am Samstag,
dem 24. März 2012, eine zweiteilige "Land der Berge"-Dokumentation
über den Tiroler Balthasar Springer, der vor einem halben Jahrtausend
das schwarze Gold Südindiens nach Lissabon einschiffte. Danach
erinnert ORF III anlässlich des 90. Todestages von Kaiser Karl I. mit
zwei außergewöhnlichen Dokumentationen an Herrschaft und Exilzeit des
letzten Habsburger Monarchen und lässt Zeitzeugen sowie
Familienmitglieder Geschichten aus früherer Zeit erzählen. Im
Spätabend liefern Alfred Böhm, Ossy Kolmann und Co. kabarettistische
Lösungsvorschläge zu Ölkrise, Müll- und Verkehrsproblemen, und Fritz
Muliar liest "Heiteres und Schärferes".
Am Sonntag, dem 25. März 2012, steht der 20. Todestag von Eberhard
Waechter im Mittelpunkt. ORF III zeigt den charismatischen
Staatsoperndirektor in einem intimen "Erlebnis.Bühne"-Künstlerporträt
sowie in zwei Rollen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Mit
gleicher Intensität spielt der Publikumsliebling den Aristokraten
Danilo in "Die lustige Witwe" und den Revolutionär Danton in "Dantons
Tod".
Samstag, 24. März
Unser Österreich: "Land der Berge: Der Jäger des schwarzen Goldes -
Balthasar Springer" (19.30 Uhr)
Vor einem halben Jahrtausend begann in Lissabon die wohl aufregendste
Entdeckungsreise eines Österreichers. Der Tiroler Balthasar Springer
umrundete den Tafelberg, erfuhr von einem sagenumwobenen,
silberschimmernden Berg Ostafrikas und entdeckte nach den
unvorstellbaren Strapazen seiner mehrmonatigen Schiffsreise die Berge
an der Küste Südindiens, die das schwarze Gold jener Zeit bargen:
Pfeffer. Die scharfe Lieferung des Abenteurers brachte dem
portugiesischen König Manuel I. sowie dem deutschen Handelshaus der
Welser unermesslichen Gewinn. Jahrhundertelang wurde der Kaufmann der
Welser für einen Deutschen gehalten. Erst vor wenigen Jahren
entdeckte der Innsbrucker Geograph Andreas Erhard die wahre Herkunft
des Tirolers. ORF III erzählt in der ersten Folge der zweiteiligen
"Land der Berge"-Dokumentation "Der Jäger des schwarzen Goldes" von
der Herkunft Balthasar Springers, seinem Aufbruch ins große Abenteuer
sowie den Erlebnissen und Erfahrungen bei der Umrundung Afrikas.
zeit.geschichte: "Der selige Kaiser - Kaiser Karl I. von Österreich"
(20.15 Uhr)
"Der selige Kaiser - Kaiser Karl I. von Österreich" erinnert an den
letzten österreichischen Kaiser und den Untergang eines 650 Jahre
alten Reiches. Im Film zu Wort kommen neben Kaisersohn Otto Habsburg,
der vom Tod seines Vaters erzählt, auch Zeitzeugen, die über die
letzten Tage des Monarchen im Exil sprechen. ORF III Kultur und
Information folgt den Spuren des Kaisers auf die portugiesische
Blumeninsel Madeira ebenso wie nach Ungarn und London.
zeit.geschichte: "Kinderjahre in der Monarchie" (21.05 Uhr)
An das Leben, als Österreich noch Teil einer Großmacht war und in
Wien ein Kaiser regierte, erinnern sich Zeitzeugen in Robert Gokls
Dokumentation "Kinderjahre in der Monarchie". Seltene Farbfotografien
und Berichte lassen die Stimmung der damaligen Zeit nachempfinden.
ORF III Kultur und Information bietet faszinierende Einblicke in den
Alltag der Menschen der Jahrhundertwende.
Kult.reloaded: "Cabaret-Cabaret" (22.00 Uhr)
Kabarettistische Lösungsvorschläge zu Ölkrise, Müll- und
Verkehrsproblemen liefern Alfred Böhm, Martin Flossmann, Heidi
Gutruf, Hans Harapat, Ossy Kolmann, Dolores Schmidinger, Kurt
Sobotka, Tamara Stanikow und Louis Strasser in einer weiteren Folge
der TV-Serie "Cabaret-Cabaret" im ORF-III-Spätabend.
Kult.reloaded: "Heiteres und Schärferes" (23.20 Uhr)
Mit heiteren und schärferen Texten der Kleinkunstszene, des Kabaretts
und der Kaffeehausliteratur sorgt Fritz Muliar für einen humorvollen
Ausklang des Samstagabends. ORF III Kultur und Information zeigt
einen seiner legendären Solo-Vorträge aus Werken von Egon Friedell
und Hanns Sassmann.
Sonntag, 25. März
Erlebnis.Bühne-Künstlerporträt: "Ich über mich - Eberhard Waechter"
(19.10 Uhr)
Sie gilt seit vier Jahrzehnten als Kult und gehört mittlerweile zu
Silvester wie "Dinner for One": Otto Schenks grandiose
TV-Inszenierung von Johann Strauss' "Fledermaus" mit Kammersänger
Eberhard Waechter in der Rolle des Gabriel von Eisenstein. Anlässlich
des 20. Todestages des ehemaligen Staatsoperndirektors am 29. März
dieses Jahres gewährt ORF III Kultur und Information private
Einblicke in das Leben von Eberhard Waechter. In dem
außergewöhnlichen "Erlebnis.Bühne"-Künstlerporträt "Ich über mich"
erzählt der Publikumsliebling an Schauplätzen wie seinem
Sommerdomizil am Irrsee Geschichten aus seinem Alltag und seiner
Karriere. Der charmante Wiener sang sich ab den 50er Jahren in die
Herzen des Publikums und galt als einer der bedeutendsten Baritone
des 20. Jahrhunderts. Im Jahr 1987 übernahm er die Leitung der
Volksoper und ein Jahr vor seinem Tod auch die der Staatsoper.
Erlebnis.Bühne mit Barbara Rett: "Die lustige Witwe" (20.15 Uhr)
Im Hauptabend zeigt ORF III Kultur und Information den begnadeten
Bariton an der Seite von Operndiva Evelyn Lear bei den Bregenzer
Festspielen im Jahr 1968. Als Danilo in Franz Lehárs "Die lustige
Witwe" zieht Eberhard Waechter nicht nur die schöne Hanna in seinen
Bann, sondern das gesamte Publikum. Die Operette wurde am 30.
Dezember 1905 am Theater an der Wien uraufgeführt und ist Franz
Lehárs erfolgreichstes Werk. Detaillierte Hintergrundinformationen
zum Leben und Schaffen des österreichischen Komponisten ungarischer
Herkunft sowie zum Libretto seines bekanntestes Bühnenstücks liefert
ORF-III-Moderatorin Barbara Rett. Musikalisch in Szene gesetzt wurde
die Oper von den Wiener Symphonikern mit Anton Paulik am
Dirigentenpult.
Erlebnis.Bühne mit Barbara Rett: "Dantons Tod" (22.25 Uhr)
Im Spätabend brilliert Eberhard Waechter in Gottfried von Einems
erster Oper. Gemeinsam mit Gerhard Stolze, Elisabeth Höngen, Karl
Terkal und Kurt Equiluz musste sich der Bariton für seine Rolle als
Danton in "Dantons Tod" mit dem Phänomen des Totalitarismus
auseinandersetzen. Der Komponist sah die Oper als Abrechnung mit der
jüngsten Vergangenheit, womit ihm auf Anhieb der internationale
Durchbruch gelang. ORF III zeigt das Bühnenstück in einer
Inszenierung von Otto Schenk bei den Wiener Festwochen im Jahr 1963.
Musikalisch auf den Höhepunkt gebracht wurde die Darbietung von den
Wiener Symphonikern unter Dirigent Ferdinand Leitner.
Rückfragehinweis:
ORF-Pressestelle
Michael Krause
Tel.: (01) 87878 - DW 14702
http://presse.ORF.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRF






