Vorstand Kärntner Landesholding: müssen Anklage zur Kenntnis nehmen -bleiben bei unserer Überzeugung richtig gehandelt zu haben.

Erwarten Wiederherstellung unserer Reputation durch unabhängige Rechtsprechung

Wien (OTS) - "Wir müssen die Anklage zur Kenntnis nehmen, auch
wenn diese bei zahlreichen Experten Kopfschütteln auslöst", kommentieren die Vorstände der Kärntner Landesholding Dr. Hans Jörg Megymorez und Mag. Gert Xander die Entscheidung der Justizbehörde. "Wir sind nach wie vor überzeugt, rechtlich richtig gehandelt zu haben", verweisen die Landesholding-Vorstände auf jene hochkarätigen Gutachter, deren Expertisen die Richtschnur für ihre Vorgangsweise waren.

Drei Gutachten gerichtlich beeideter Sachverständiger haben die Angemessenheit des Birnbacher-Honorars von 5 Mio. Euro plus 20 Prozent Umsatzsteuer bestätigt, weitere zwei Gutachten anerkannter Universitätsprofessoren haben die Übernahme des schließlich deutlich reduzierten Birnbacher-Honorars als zulässig qualifiziert. Diese fünf Gutachten hat der Vorstand vor Auszahlung eingeholt. Letztlich wurde die Übernahme der zwischen Dr. Haider, Dr. Martinz und Dr. Birnbacher getroffenen Honorarvereinbarung von den Experten als durchaus verpflichtend bewertet. Der Hypo-Verkauf entschuldete die Landesholding, brachte 831 Mio. Euro Ertrag und ermöglichte erst den 500 Mio. Euro schweren Zukunftsfonds.

Die Landesholding-Vorstände verweisen darauf, dass die Causa schon zweimal von den Ermittlungsbehörden (Staatsanwaltschaft und OLG Graz) geprüft und eingestellt worden ist. Ausgelöst durch eine weitere, parteipolitisch motivierte Anzeige gebe es nun drei Jahre später nur ein neues Gutachten eines deutschen Experten, der seine Expertise mit völlig anderem Wissenstand und sogar ohne Kenntnis über die österreichischen, autonomen Honorar-Richtlinien für Wirtschaftsprüfer erstellt hat. "Die Frage sollte erlaubt sein, ob die Qualität österreichischer Experten und österreichischer, gerichtlich zertifizierter Sachverständiger damit wertlos wird, in diesem Fall könnte man deren Berufsstand hinterfragen oder abschaffen", sagen die Landesholding-Vorstände.

Megymorez und Xander verweisen auch auf das Gesamt-Gutachten des Grazer Univ.-Professors DDr. Waldemar Jud, der auf Basis aller Expertisen ihre Vorgangsweise bei der Übernahme des Honorars von Dr. Dietrich Birnbacher als rechtlich völlig korrekt bewertet hat. Das Gutachten wurde im November 2011 auf Initiative des Aufsichtsrats der Landesholding beauftragt und ist zur Gänze auf der Homepage der Landesholding (www.klhd.at) einsehbar. "Wir erhoffen jetzt, dass unsere - nach über vier Jahren negativer Propaganda - beschädigte Reputation durch die unabhängige Rechtsprechung wieder hergestellt wird", so die Vorstände der Landesholding.

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