Anschlussvertrag für Regierungsfahrzeuge durch die Bundesbeschaffung GmbH finalisiert

Kontinuität für Ersatzbestellungen und Neubestellungen für die nächsten drei Jahre gesichert - Bestbieter auf Basis eines vergaberechtskonformen Wettbewerbsverfahren ist BMW Austria

Wien (OTS) - Die Bundesbeschaffung hat einen neuen Vertrag
(Laufzeit drei Jahre) für den Ankauf und das Leasing von Regierungsfahrzeugen abgeschlossen, da der vorherige Vertrag im Februar 2012 abgelaufen war. Der neue Vertrag dient zur Nach- und Neubestellung von Fahrzeugen für Regierungsmitglieder der Bundes- und der Landesregierung. Er gewährt Kontinuität. Auf Basis dieser vergaberechtskonformen Rahmenvereinbarung kann bestellt werden, wenn ein neues Fahrzeug benötigt wird. Es besteht nunmehr eine Lieferverpflichtung des Bestbieters von bis zu 105 Fahrzeugen, aber keine Bestellverpflichtung.

Der Bundesbeschaffung war es im Zusammenwirken mit den Bundesministerien bereits 2004 gelungen, den Einkauf und den Betrieb der Regierungsfahrzeuge von individuellen Beschaffungsvorgängen weg hin zu einheitlichen Fuhrparkentscheidungen zu verändern. Dies entspricht einer professionellen Einkaufstätigkeit, die auf die Optimierung der Gesamtkosten (Anschaffung und Betrieb der Fahrzeuge) abzielt. Fahrzeuge können nach einem Jahr oder 60.000km wieder an den Bestbieter zu einem garantierten Preis zurückgegeben und ein entsprechendes Neufahrzeug zu optimalen Konditionen angeschafft werden.

Damit werden folgende Vorteile für das Budget erzielt:

  • Es entstehen für die öffentliche Hand und somit für den Steuerzahler keine Instandhaltungskosten (ausgenommen Treibstoff), denn das Fahrzeug wird nur innerhalb der Garantiefrist gefahren.
  • Im Falle einer Entscheidung für das Leasing des Fahrzeuges sind de facto nur die Finanzierungskosten zu bezahlen, da die Wiederverwertung des gebrauchten, aber relativ neuen Fahrzeuges durch die Vertriebsorganisation des Bestbieters zu marktkonformen Preisen ohne Verluste möglich ist.

Eine antiquierte Vorgangsweise wäre gewesen - dies war in der Vergangenheit auch der Fall - die Fahrzeuge zu kaufen und bis zu 350.000km zu fahren. Die Reparatur und Instandhaltungskosten übersteigen in so einem Fall oft die Höhe der Anschaffungskosten und Verdoppeln die Gesamtkosten (Anschaffung und Betrieb) des Fahrzeuges.

Durch die nunmehr mögliche kürzere Behaltedauer ist auch gewährleistet, dass die neueste Technologie unter Berücksichtigung von Umweltschonung und Sicherheitsstandards nutzbar ist. Wenn auch die Modellbezeichnung gleich bleibt, werden technologische Verbesserungen laufend vom Hersteller umgesetzt wie z.B. die Reduktion des CO2-Ausstoßes.

Die Fahrzeugklasse und die Ausstattung der Fahrzeuge im vorliegenden Vertrag wurden im Hinblick auf folgende Anforderungen festgelegt:

  • Regierungsmitglieder verbringen im Rahmen der Ausübung ihres Amtes einen nicht unbeträchtlichen Teil ihrer Arbeitszeit in diesen Autos und nutzen es defacto als "mobilen Arbeitsplatz".
  • Die Sicherheit des Fahrzeuges muss den höchsten Standards entsprechen, da bei einer Kilometerleistung von durchschnittlich 60.000km pro Jahr (bei manchen ist eine wesentlich höhere Kilometernutzung p.a. gegeben) bei jedem Wetter der optimale Schutz der Insassen gewährleistet sein muss. Aus diesem Grund hat das Fahrzeug u.a. einen Vierradantrieb.
  • Die Ergonomie der Sitze und die Multimedia-Ausstattung dienen den Anforderungen des oben beschriebenen "mobilen" Arbeitsplatzes und auch dem Schutz des Berufsfahrers gegen Ermüdung und Schäden am Stützapparat des Körpers.

Es konnten in diesem vergaberechtskonformen Beschaffungsverfahren ein ausgezeichneter Anschaffungspreis und Wiederverkaufspreis erzielt werden, der im spezifischen Wettbewerb um diesen Auftrag begründet ist. Der Anschaffungspreis ist unvergleichbar mit Preisstellungen, die andere Käufergruppen dieser Fahrzeuge erzielen können, da die Erzeuger der Fahrzeuge der Oberklasse immer noch überzeugt sind, dass Politiker der ersten Riege "Testimonials" sind. Werkgestützte Preise sind Teil der Kalkulation und daher auch für den Fahrzeughandel nicht verfügbar.

Der garantierte Wiederverkaufspreis ist ein marktgängiger Händlereinkaufspreis. Es hat sich im Verlauf des letzten Vertrages gezeigt, dass diese Fahrzeuge sehr gut wiederverkäuflich sind, weil die Fahrer sie gut pflegen, professionell betreiben und nach einem Jahr der Wagen sehr attraktiv für die Käufer ist.
Bestbieter ist BMW Austria mit dem Modell 740d.

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Bundesbeschaffung GmbH
Mag. Andreas Nemec
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