• 19.03.2012, 15:20:58
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bfi Wien: TGA ergänzt Werkmeisterprogramm mit Mechatronik

Fünf Werkmeisterausbildungen der Technisch-gewerblichen Abendschule bereiten auf Karriere im Management vor

Wien (OTS) - 2007 hat das bfi Wien die TGA als Privatschule mit
Öffentlichkeitsrecht von der Arbeiterkammer übernommen und bietet ab
Herbst neben den vier erfolgreichen Werkmeisterschulen (für Bauwesen,
Elektrotechnik, Maschinenbau, Kraftfahrzeugtechnik) die
Werkmeisterausbildung Mechatronik an.

"Die TGA zeichnet aus, dass sie die einzige durchgängige
Werkmeisterqualifikation für Facharbeiter/innen ist. Ihr guter Ruf
spricht für sich: 80 % der Teilnehmer und auch Teilnehmerinnen - die
Zahl der Absolventinnen liegt leider derzeit nur bei vier Prozent -
kommen auf Empfehlung der Arbeitskollegen und der Vorgesetzten. Die
Evaluierung der Ausbildungen bzw. das Feedback aller Teilnehmer/innen
zeigt hohe Kundenzufriedenheit. Sie streben die Karriere im mittleren
Management an, sind Werkstattleiter/innen, Lehrausbilder/innen oder
machen sich selbstständig", erklärt Mag. Franz-Josef Lackinger,
Geschäftsführer des bfi Wien.

Die Interessenten können die TGA ab Lehrabschluss besuchen. Sie
kommen in der Regel in einem Alter ab 20 Jahren und dann vor allem
zwischen 30 und 45 Jahren, wenn es im Beruf darum geht weiterzukommen
bzw. wenn sie Karriere im Management machen wollen.

"Mechatronik als Kombination von Mechanik, Elektronik und
Informatik bietet nach der Ausbildung an den Berufsschulen und an
HTLs, neben den Fachhochschulen oder der Universität (Linz) eine
wichtige Alternative", betont DI Herbert Sasshofer, Direktor der TGA.
Er studierte Elektro-/Nachrichtentechnik an der TU, war 17 Jahre
Produktentwickler bei Philips Austria, bevor er sich für den Wechsel
in den Lehrberuf entschied.

Hinter Mechatronik stecken die Fachrichtungen Mechanik und
Elektronik - also vor allem Automatisierung und Feinmaschinenbau.
"Die Berufsfelder liegen im Gewerbe in der Instandhaltung als
Einpersonenunternehmen (EPU). Was ist heute nicht mechatronisch!
Daher gibt es hier ein großes Betätigungsfeld. Ansonsten muss man
sagen, dass Mechatronik als Industrieberuf mit guten Aufstiegschancen
aufgestellt ist", so Sasshofer.

Und Sasshofer weiter zu den Interessen und Chancen und der Frauen
als Mechatronikerinnen zu arbeiten: "Schon an den Berufsschulen ist
der Frauenanteil größer, auch weil die Mechatronik im Gegensatz zu
Elektromontage und -installation bzw. Maschinenbau technisch
vernetztes Denken und Handeln fordert, jedoch weniger körperliche
Anstrengung".

Die fünf Werkmeisterschulen der TGA bieten nicht nur fachliche
Höherqualifizierung im technischen Bereich sondern auch aktuelles
Wissen aus Wirtschaft, Recht und Personalführung. Zusätzlich stehen
Grundlagen aus Mathematik, Deutsch, Kommunikation und
Naturwissenschaft auf dem Programm. Mit dem Abschluss als
Werkmeister/in ist die Ausbildung als Lehrlingsausbilder/in
inkludiert. Wer sich selbstständig machen möchte, besucht den
Ergänzungslehrgang Unternehmensführung. Und für die, die die
Berufsreifeprüfung (BRP) anstreben, fällt der Prüfungsgegenstand
Fachbereich durch die Werkmeisterprüfung weg (die übrigen Kurse der
BRP können ebenfalls an der TGA absolviert werden). Last but not
least ist der Werkmeisterabschluss europaweit anerkannt!

Informationen - Beratung - Anmeldung ab April 2012 - www.tga-wien.at

Rückfragehinweis:
Mag. Gabriele Masuch,
bfi Wien, 1034, Alfred-Dallinger-Platz 1,
Tel.: 01/81178/10385,
mailto:[email protected] - www.bfi-wien.at

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