bfi Wien: TGA ergänzt Werkmeisterprogramm mit Mechatronik

Fünf Werkmeisterausbildungen der Technisch-gewerblichen Abendschule bereiten auf Karriere im Management vor

Wien (OTS) - 2007 hat das bfi Wien die TGA als Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht von der Arbeiterkammer übernommen und bietet ab Herbst neben den vier erfolgreichen Werkmeisterschulen (für Bauwesen, Elektrotechnik, Maschinenbau, Kraftfahrzeugtechnik) die Werkmeisterausbildung Mechatronik an.

"Die TGA zeichnet aus, dass sie die einzige durchgängige Werkmeisterqualifikation für Facharbeiter/innen ist. Ihr guter Ruf spricht für sich: 80 % der Teilnehmer und auch Teilnehmerinnen - die Zahl der Absolventinnen liegt leider derzeit nur bei vier Prozent -kommen auf Empfehlung der Arbeitskollegen und der Vorgesetzten. Die Evaluierung der Ausbildungen bzw. das Feedback aller Teilnehmer/innen zeigt hohe Kundenzufriedenheit. Sie streben die Karriere im mittleren Management an, sind Werkstattleiter/innen, Lehrausbilder/innen oder machen sich selbstständig", erklärt Mag. Franz-Josef Lackinger, Geschäftsführer des bfi Wien.

Die Interessenten können die TGA ab Lehrabschluss besuchen. Sie kommen in der Regel in einem Alter ab 20 Jahren und dann vor allem zwischen 30 und 45 Jahren, wenn es im Beruf darum geht weiterzukommen bzw. wenn sie Karriere im Management machen wollen.

"Mechatronik als Kombination von Mechanik, Elektronik und Informatik bietet nach der Ausbildung an den Berufsschulen und an HTLs, neben den Fachhochschulen oder der Universität (Linz) eine wichtige Alternative", betont DI Herbert Sasshofer, Direktor der TGA. Er studierte Elektro-/Nachrichtentechnik an der TU, war 17 Jahre Produktentwickler bei Philips Austria, bevor er sich für den Wechsel in den Lehrberuf entschied.

Hinter Mechatronik stecken die Fachrichtungen Mechanik und Elektronik - also vor allem Automatisierung und Feinmaschinenbau. "Die Berufsfelder liegen im Gewerbe in der Instandhaltung als Einpersonenunternehmen (EPU). Was ist heute nicht mechatronisch! Daher gibt es hier ein großes Betätigungsfeld. Ansonsten muss man sagen, dass Mechatronik als Industrieberuf mit guten Aufstiegschancen aufgestellt ist", so Sasshofer.

Und Sasshofer weiter zu den Interessen und Chancen und der Frauen als Mechatronikerinnen zu arbeiten: "Schon an den Berufsschulen ist der Frauenanteil größer, auch weil die Mechatronik im Gegensatz zu Elektromontage und -installation bzw. Maschinenbau technisch vernetztes Denken und Handeln fordert, jedoch weniger körperliche Anstrengung".

Die fünf Werkmeisterschulen der TGA bieten nicht nur fachliche Höherqualifizierung im technischen Bereich sondern auch aktuelles Wissen aus Wirtschaft, Recht und Personalführung. Zusätzlich stehen Grundlagen aus Mathematik, Deutsch, Kommunikation und Naturwissenschaft auf dem Programm. Mit dem Abschluss als Werkmeister/in ist die Ausbildung als Lehrlingsausbilder/in inkludiert. Wer sich selbstständig machen möchte, besucht den Ergänzungslehrgang Unternehmensführung. Und für die, die die Berufsreifeprüfung (BRP) anstreben, fällt der Prüfungsgegenstand Fachbereich durch die Werkmeisterprüfung weg (die übrigen Kurse der BRP können ebenfalls an der TGA absolviert werden). Last but not least ist der Werkmeisterabschluss europaweit anerkannt!

Informationen - Beratung - Anmeldung ab April 2012 - www.tga-wien.at

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Mag. Gabriele Masuch,
bfi Wien, 1034, Alfred-Dallinger-Platz 1,
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