Höllerer: Bäuerinnen prägen Image der Landwirtschaft

ARGE Bäuerinnen setzt bei agrarischer Imagepflege auf Dialog mit Konsumenten

Wien (OTS) - "Bäuerinnen spielen im Unternehmen Bauernhof eine zentrale Rolle, weil der Großteil der Betriebe partnerschaftlich geführt wird und bereits rund 40% der österreichischen Bauernhöfe von Frauen allein gemanagt werden. Dieser hohe Frauenanteil in der landwirtschaftlichen Produktion soll künftig verstärkt in der Öffentlichkeitsarbeit genutzt werden, um das Bild der Landwirtschaft positiv zu beeinflussen. Wir setzen verstärkt auf den Dialog mit den Konsumenten, weil der direkte, persönliche Kontakt das Image der Landwirtschaft am nachhaltigsten prägt", betonte Anna Höllerer, Vorsitzende der ARGE Österreichische Bäuerinnen in der LK Österreich, anlässlich der Tagung der Bezirksbäuerinnen in Bezau (Vlbg.) zum Thema "Marke Landwirtschaft - Image und Nachhaltigkeit".

Ziel dieses zweitägigen Bezirksbäuerinnen-Seminares ist es, die Landwirtinnen aus allen Bundesländern für den Dialog mit den Konsumenten in ihrer Öffentlichkeitsarbeit zu motivieren, zu stärken und durch Erstellung eines Argumentations-Kataloges zu unterstützen. In Vortrags-, Kleingruppen- und Podiumsdiskussionen werden Themen wie Image, Markenpolitik, Öffentlichkeitsarbeit und Nachhaltigkeit vermittelt, so Höllerer.

"Die ARGE Österreichische Bäuerinnen wird auch in Zukunft verstärkt auf kleinteilige Angebote setzen, wie etwa in der Direktvermarktung, im Tourismus, im Bereich des Social-Farming. Zudem wollen wir das lokale Engagement von Bäuerinnen und Bauern nutzen und einbeziehen. Ziel ist es, den Menschen eine nachvollziehbare Produktion zu vermitteln, wo zwar Maschinen, Computer und moderne Fütterungstechniken ihren Platz haben. Es soll in den Köpfen der Menschen ein anspruchsvolles Image unserer modernen, bäuerlichen Landwirtschaft entstehen. Dies kann nur gelingen, wenn wir künftig mehr denn je authentische Bilder und keine Inszenierungen vermitteln", ist die Bundesbäuerin überzeugt.

"Durch Gespräche im Alltag, Begegnungen auf den Höfen und in den Gemeinden oder auch durch Aktionen, die einen konkreten Blick hinter die landwirtschaftlichen Kulissen gewähren, wollen Österreichs Bäuerinnen aus Images konkrete Bilder entstehen lassen", unterstrich Höllerer.

"Wenn es darum geht, die Marke und das Image der heimischen Landwirtschaft positiv zu prägen, dann sind unsere Bäuerinnen am allermeisten gefordert. Schließlich sind sie es, ihre Persönlichkeit und ihr Engagement, die unsere bäuerlichen Betriebe voranbringen. Landwirtinnen sind häufig auch Initiatorinnen und Umsetzerinnen neuer Ideen und Projekte. Sie treffen zusammen mit ihren Partnern die wichtigsten Betriebsentscheidungen und sind die bedeutenden Ansprechpartnerinnen im Dialog mit Konsumenten und anderen Anspruchsgruppen in der Öffentlichkeit", so Höllerer.

"Mit dem Ausbau regionaler Konzepte wollen wir das Image der Landwirtschaft und der heimischen Bäuerinnen weiter ausbauen und schärfen. Es gilt, das Vertrauen in heimische Lebensmittel zu stärken. Hier wollen wir ansetzen, denn wir sind davon überzeugt, dass der direkte Kontakt zum Produzenten immer wichtiger wird und Österreichs Bäuerinnen hier eine zentrale Rolle der sympathischen und vor allem glaubwürdigen Vermittlerin zukommt", betonte die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Österreichische Bäuerinnen in der LK Österreich.
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