VP-Buk und FP-Heinreichsberger: Parkpickerl Ottakring: Zurück an den Start!

ÖVP und FPÖ fordern außerordentliche Bezirksvertretungssitzung

Wien (OTS) - "Das Beispiel Währing hat es gezeigt. Die Bürgerinnen und Bürger sehen in der geplanten rot-grünen Parkraumbewirtschaftung kein Verkehrslösungskonzept", erklärt die Ottakringer VP-Klubobfrau Astrid Buk nach dem am Freitag veröffentlichten Ergebnis der Bürgerbefragung zur Parkraumbewirtschaftung in Währing. "Das klare Votum gegen ein Parkpickerl in Währing mit 64 Prozent Nein-Stimmen muss jetzt wohl auch Konsequenzen für Ottakring haben."

Die ÖVP Ottakring fordert daher gemeinsam mit der FPÖ die Abhaltung einer Außerordentlichen Bezirksvertretungssitzung, bei der der Grundsatzbeschluss zur Einführung der Parkraumbewirtschaftung ausgesetzt und eine Bürgerbefragung beschlossen werden soll.

"Der Bürgerwille muss gerade bei einem derart brisanten Thema, von dem jede Ottakringerin und jeder Ottakringer massiv betroffen ist, für eine endgültige politische Entscheidung ausschlaggebend sein", meint der FPÖ-Klubobmann Mag. Georg Heinreichsberger. "Ein "Zurück-an-den-Start" ist daher nach dem Währinger Ergebnis in Ottakring wohl unausweichlich!"

Das rot-grüne Parkpickerl diene ausschließlich dazu, auf Kosten der Wienerinnen und Wiener die leeren Stadtkassen zu füllen. In Ottakring gibt es über 30.000 zugelassene PKW. Demgegenüber stehen ca. 21.000 Parkplätze im öffentlichen Raum und ca. 2.500 öffentliche Garagenplätze. Wer rechnen könne, würde schnell erkennen, dass hier die Öffentliche Hand auch mit Parkpickerl keine Parkplatzgarantie abgeben könne.

Die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer wollen Alternativen statt Schikanen. Bei allen Fragen der Mobilität gehe es um Wahlfreiheit. Dafür hätten die Verantwortlichen bei SPÖ und Grünen im Interesse der Bürgerinnen und Bürger noch ein breites Betätigungsfeld.

"Wir laden den SPÖ-Bezirksvorsteher daher nochmals ein, sich dem grünen Regierungsdiktat zu entziehen und gemeinsam mit ÖVP und FPÖ die Mehrheit für eine Bürgerbefragung zu erzwingen. Herr Bezirksvorsteher, haben Sie denselben Mut wie Ihr ÖVP-Kollege im 18. Bezirk und befragen Sie die Bürgerinnen und Bürger", appellieren die Klubobleute von ÖVP und FPÖ abschließend.

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