FPK-Dobernig: Kärntner Heimatdienst sollte in Kärntner Infrastrukturgesellschaft umbenannt werden!

KHD steht vor Millioneneinnahmen

Klagenfurt (OTS) - Heutige Medienberichte, wonach der Kärntner Heimatdienst seine Grundstücke am Wörthersee vergolden und einen siebenstelligen Euro-Betrag vereinnahmen will, nimmt FPK-Landesrat Harald Dobernig zum Anlass, eine Umfirmierung des KHD vorzuschlagen. "Der Kärntner Heimatdienst sollte in Kärntner Infrastrukturgesellschaft umbenannt werden. Ziel des Vereines ist es offensichtlich, den Vorstand möglichst klein zu halten, Immobiliengeschäfte zu tätigen und sein Vermögen zu verwalten. Zugleich wurden die Interessen der heimattreuen Kärntner verraten, wie die Aktivitäten der letzten Jahre gezeigt haben", so Dobernig.

Es werde kein Abweichen von der bisherigen Linie gegenüber dem Kärntner Heimatdienst geben, bekräftigt der Landesrat. Der KHD sei in seiner jetzigen Form kein Heimatverband mehr, sondern diene einzig der Selbstdarstellung von Obmann Josef Feldner. Dieser vereinnahme den Heimatdienst für seine eigenen Zwecke und zeige mit seiner Agitation gegen die Kärntner Heimatverbände auch keinerlei Dialogfähigkeit. Dobernig verweist auch auf den Umstand, dass es nicht möglich sei, ordentliches Mitglied beim KHD zu werden.

Daher sei es richtig gewesen, dem KHD keine Landesförderungen mehr zuzuerkennen, so der Finanz- und Kulturreferent. Die Kärntnerinnen und Kärntner würden es mit Sicherheit nicht goutieren, dem "Großerben" Kärntner Heimatdienst, der nun vor Millioneneinnahmen steht, auch noch Steuergeld hinterher zu werfen. Besonders befremdlich sei es vor dem Hintergrund des Millionen-Immobiliendeals, dass Feldner wegen Nichtzuerkennung von Förderungen eine Klage gegen das Land angekündigt hat.

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