- 18.03.2012, 13:23:45
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FPK-Dobernig: Kärntner Heimatdienst sollte in Kärntner Infrastrukturgesellschaft umbenannt werden!
KHD steht vor Millioneneinnahmen
Klagenfurt (OTS) - Heutige Medienberichte, wonach der Kärntner
Heimatdienst seine Grundstücke am Wörthersee vergolden und einen
siebenstelligen Euro-Betrag vereinnahmen will, nimmt FPK-Landesrat
Harald Dobernig zum Anlass, eine Umfirmierung des KHD vorzuschlagen.
"Der Kärntner Heimatdienst sollte in Kärntner
Infrastrukturgesellschaft umbenannt werden. Ziel des Vereines ist es
offensichtlich, den Vorstand möglichst klein zu halten,
Immobiliengeschäfte zu tätigen und sein Vermögen zu verwalten.
Zugleich wurden die Interessen der heimattreuen Kärntner verraten,
wie die Aktivitäten der letzten Jahre gezeigt haben", so Dobernig.
Es werde kein Abweichen von der bisherigen Linie gegenüber dem
Kärntner Heimatdienst geben, bekräftigt der Landesrat. Der KHD sei in
seiner jetzigen Form kein Heimatverband mehr, sondern diene einzig
der Selbstdarstellung von Obmann Josef Feldner. Dieser vereinnahme
den Heimatdienst für seine eigenen Zwecke und zeige mit seiner
Agitation gegen die Kärntner Heimatverbände auch keinerlei
Dialogfähigkeit. Dobernig verweist auch auf den Umstand, dass es
nicht möglich sei, ordentliches Mitglied beim KHD zu werden.
Daher sei es richtig gewesen, dem KHD keine Landesförderungen mehr
zuzuerkennen, so der Finanz- und Kulturreferent. Die Kärntnerinnen
und Kärntner würden es mit Sicherheit nicht goutieren, dem
"Großerben" Kärntner Heimatdienst, der nun vor Millioneneinnahmen
steht, auch noch Steuergeld hinterher zu werfen. Besonders
befremdlich sei es vor dem Hintergrund des Millionen-Immobiliendeals,
dass Feldner wegen Nichtzuerkennung von Förderungen eine Klage gegen
das Land angekündigt hat.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Die Freiheitlichen in Kärnten - FPK
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