LR Dobernig: Es gab keine empfindlichen Einschnitte beim Stadttheater Klagenfurt!

Klagenfurt (OTS) - Zu den Aussagen des scheidenden Stadttheater-Intendanten Josef E. Köpplinger in einem Bilanzinterview mit dem ORF gestern, Freitag, stellt Kulturlandesrat Harald Dobernig (FPK) klar, dass es keine wesentlichen Einschnitte bei den Förderungen für das Stadttheater Klagenfurt gegeben hat. Köpplinger hatte davon gesprochen, dass es empfindliche Einschnitte gegeben habe und nun die Grenze des Sparens erreicht sei.

"Köpplinger sollte ein Blick in den Kulturbericht des Landes Kärnten genügen, um zu sehen, dass andere Kulturinstitutionen Förderkürzungen von zehn bis 20 Prozent hinnehmen müssen. Das Stadttheater ist davon verschont geblieben", so Dobernig. In den vergangenen Jahren sei im Wesentlichen den Budgetwünschen und Budgetanmeldungen des Stadttheaters immer entsprochen worden. Im operativen Bereich habe es für die Spielsaison 2011/12 eine einmalige Einsparung von 300.000 Euro gegeben, die über Rücklagen abgedeckt werden konnte. 85 Prozent des Budgets gehen für das Personal drauf, hier könne man nicht sparen, so Dobernig.

Für die Spielsaison 2012/13 wurde vom Theaterausschuss einstimmig ein Gesamtbudget von 19,6 Mio. Euro beschlossen und den Plänen des designierten Intendanten Florian Scholz und der Verwaltungsdirektorin Alexandra Stampler-Brown entsprochen. "Deshalb sollte Köpplinger Fakten und Fiktion nicht vermischen. Das Stadttheater Klagenfurt wurde als kultureller Leitbetrieb seitens der Theatererhalter Stadt und Land vom allgemeinen Sparzwang verschont", erklärt der Kulturreferent.

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