BZÖ-Petzner: Der Kriminalfall BAWAG muss völlig neu aufgerollt werden!

Rolle Grassers genau untersuchen

Wien (OTS) - "Der Kriminalfall BAWAG muss völlig neu aufgerollt werden", fordert in Reaktion auf einen Artikel in der heutigen Kronen Zeitung und die aktuelle Berichterstattung des "Format" der stellvertretende BZÖ-Klubobmann NRAbg. Stefan Petzner. "Offensichtlich gibt es massive Hinweise darauf, dass die damalige ÖGB-Spitze rund um Hundstorfer und Nowotny in Absprache mit Flöttl bewusst die Notwendigkeit eines milliardenschweren Vergleichs zu Lasten der Bank und der Republik Österreich ausgelöst haben, um an das Flöttl-Vermögen zu kommen. Auch die Rolle des damaligen Finanzministers Karl Heinz Grasser gilt es in diesem Zusammenhang genau zu beleuchten."

Petzner erinnert diesbezüglich an den haargenau zu den Vorwürfen passenden zeitlichen Konnex zum Yachtausflug Flötts und Grassers und daran, dass es bei Flöttl bis heute keine Kontoöffnungen gegeben habe und niemand wisse, wo das ganze Geld geblieben sei. "Es ist daher nicht auszuschließen, dass ein Großteil des Geldes in verschiedene politische Richtungen und Personen verteilt wurde. Im Gegenteil, dieser Verdacht erhärtet sich immer mehr. Und die BAWAG wäre nicht der erste Kriminalfall, wo so etwas passiert ist", verweist Petzner auch auf aktuelle Enthüllungen im U-Ausschuss. Sollte die Verdachtslage sich weiter erhärten, müsse daher auch der Bankenuntersuchungsausschuss neu gestartet werden.

Abschließend verweist Petzner auf die auffällige Parallelität des Auftauchens von neuen Vorwürfen gegen die rote BAWAG-Spitze des Jahres 2006, sowie gegen Grasser und Flöttl und dem, für die Frage der Haftunfähigkeit relevanten Vorwurf, dass Elsner in der Eden-Bar gewesen sei. "Das schaut mir zu viel nach Zufall aus. Ich vermute vielmehr, es wird hier ganz gezielt versucht einzuschüchtern, um die öffentliche Diskussion und vor allem die Aufklärung der neuen Vorwürfe zu verhindern."

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