Blecha: Neue Inflations-Zahlen kein Grund für Entwarnung

Pensionistenverband fordert strenge Preiskontrollen

Wien (OTS/SK) - Wenn auch die heute veröffentlichten Zahlen zum Verbraucherpreis-Index (VPI) sowie zum Preisindex für Pensionistenhaushalte (PIPH) mit 2,6 Prozent eine leicht zurückgehende Tendenz aufweisen, sieht Pensionistenverbands-Präsident Karl Blecha keinen Grund zur Entwarnung: "Die nach wie vor hohen Energie-, Wohnungs- und Lebensmittelkosten bedeuten eine große finanzielle Belastung, von der insbesondere Senioren mit geringerer Pension betroffen sind." ****

Die Teuerungsraten für den täglichen Einkauf (3,3 Prozent) und den wöchentlichen Einkauf (4,9 Prozent) liegen wieder deutlich über dem Allgemeinen Verbraucherpreis-Index (VPI). "Sie machen deutlich, was die Menschen tatsächlich im Supermarkt und an der Tankstelle zahlen und weisen damit nicht die statistische Inflation sondern die spürbare Teuerung aus, die bei Lebensmitteln und Treibstoffen ungebrochen ist", so Blecha.

Blecha mahnt deswegen trotz sinkender allgemeiner Inflationsrate: "Es besteht großer Handlungsbedarf. Wenn wir alle Zahlen in Betracht ziehen und richtig interpretieren, liegt es auf der Hand, dass wir rasche Maßnahmen brauchen. Gerade ältere Menschen müssen wir davor schützen, durch eine anhaltende Preisspirale stark belastet oder gar in die Armut getrieben zu werden! Der Pensionistenverband fordert deshalb auf nationaler wie europäischer Ebene dringend strenge Preiskontrollen, ein effizientes Preismonitoring inkl. Sanktionen gegen Preissünder sowie das Unterbinden der Spekulation auf Rohstoffe." (Schluss) sv/mp

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