• 14.03.2012, 11:49:21
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Bures: Jugend für Forschung und Technik begeistern - 1.500 neue Forschungspraktika für den Sommer 2012

Schon 4.000 JungforscherInnen haben BMVIT-Forschungspraktika absolviert

Wien (OTS/BMVIT) - Von der Schulbank ins Labor. Unter diesem Motto
haben letzten Sommer 1.400 Schülerinnen und Schüler aus ganz
Österreich Forschungspraktika absolviert. "Seit dem Start der
Initiative im Jahr 2008 waren schon 4.000 Jungforscherinnen und
-forscher in den innovativsten Unternehmen, Universitäten und
Institutionen des Landes im Rahmen bezahlter Forschungspraktika
tätig. Und ich bin stolz drauf, dass im letzten Jahr schon mehr als
30 Prozent Mädchen in den Nachwuchsforscherteams waren", freut sich
Technologieministerin Doris Bures. Denn im Unternehmenssektor liegt
die Frauenquote in der Forschung bei nur 15 Prozent. "Damit der
Mädchenanteil nicht sinkt, gilt für Großbetriebe eine Art
Mädchenquote. Damit garantieren wir, dass zumindest ein Drittel der
Praktikumsplätze an Mädchen vergeben werden muss", kündigt die
Ministerin an. ****

Von Honigbienen-Algorithmen bis zu animierten
Satellitenbildern

Die 20 besten PraktikantInnen 2011 wurden gestern ausgezeichnet.
Darunter eine Jungforscherin, die animierte Satellitenbilder
gestaltet hat, ein Praktikant, der Methoden der Wundheilung erforscht
hat, ein Kollege in Graz, der Algorithmen von Honigbienen
analysierte. Eine andere Jungforscherin hat Materialtests
durchgeführt, um Kunststoff-Verschleißerscheinungen zu minimieren.

"Ich gratuliere den Jungforscherinnen und Jungforschern sehr
herzlich. Sie zeigen, wie viel Potenzial und Engagement im
Forschernachwuchs steckt. Für viele TeilnehmerInnen der Praktika ist
das Forschungs-Praktikum der erste Schritt zum Traumjob. Denn
Forschung und Entwicklung ist ein Zukunftssektor mit
überdurchschnittlichen Einkommen, tollen Perspektiven und vor allem
spannenden Jobs", so Klaus Pseiner, Geschäftsführer der
Forschungsförderungsgesellschaft FFG, der die PraktikantInnen in
Vertretung von Ministerin Bures auszeichnete.

Auch heuer 1.500 Praktika für Schülerinnen und Schüler ab 15
Jahren

Nun ist auch die Tür für Forschungspraktika 2012 geöffnet.
Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren können sich ab sofort für ein
vom BMVIT gefördertes Sommerpraktikum in einem heimischen
Forschungsbetrieb anmelden. Nur Unternehmen und Institutionen mit
qualifizierter Forschung und Betreuung kommen in das Programm. Ein
Praktikumsplatz wird mit 1.000 Euro gefördert. Mindestens 700 Euro
davon verdienen die PraktikantInnen als Bruttolohn. Dieses System
kommt gut an, denn im Vorjahr haben sich fast 400 Unternehmen und
Institutionen daran beteiligt. Interessierte können sich auf der
Homepage der FFG über Voraussetzungen, freie Plätze usw. informieren
(www.ffg.at/praktikaboerse). Damit SchülerInnen und Unternehmer
zueinander finden, wurde die Praktikabörse eingerichtet. Anmeldung
unter: www.praktikaboerse.com

Die Vorteile der Sommerpraktika für die jungen
Nachwuchsforscherinnen und -forscher liegen auf der Hand: "Die
Schülerinnen und Schüler profitieren davon, dass sie den
Forschungsbetrieb und mitwirkende Forscherinnen und Forscher kennen
lernen. Die Unternehmen und Institutionen wiederum haben die Chance,
Kontakte knüpfen zu können", erklärt Bures. "Und Österreich
profitiert mittelfristig von mehr engagierten jungen Menschen, die
unser Land vorwärts bringen."

Die Praktikumsoffensive des BMVIT startete im Sommer 2008 mit dem
Ziel, Jugendliche - vor allem auch Mädchen - für Technik und
Naturwissenschaften zu interessieren und für eine derartige
Ausbildung zu motivieren. Am Anfang waren es 517 Praktikumsplätze,
die für Schülerinnen und Schüler angeboten wurden. Heuer ermöglichen
die BMVIT-Praktikumsplätze bereits 1.500 motivierten jungen Menschen
aus allen Bundesländern einen einmonatigen Ausflug in die Welt der
Innovation und Technologie. (Schluss)

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Mag.a Marianne Lackner, Pressesprecherin
Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121
mailto:[email protected]

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