• 13.03.2012, 17:44:33
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Spindelegger: "Wichtiges Signal für den Schutz und die Rechte von Minderheiten"

UNO-Menschenrechtsrat hielt öffentliche Debatte zum Schutz von Minderheiten ab

Wien (OTS) - Im Rahmen der derzeit stattfindenden Tagung des
UNO-Menschenrechtsrats in Genf, fand heute auf Initiative Österreichs
und unter Vorsitz des Ständigen Vertreters Österreichs bei der UNO in
Genf, Botschafter Christian Strohal, eine öffentliche Diskussion zum
weltweiten Schutz von Minderheiten statt. Anlass dazu ist das im Jahr
2012 gefeierte 20-jährige Jubiläum der UNO-Minderheitendeklaration.
Ziel der Diskussion war es, eine bessere Umsetzung dieser wichtigen
Erklärung zu erreichen. "Überall auf der Welt werden Angehörige von
Minderheiten immer noch diskriminiert, verfolgt und getötet. Es ist
die Aufgabe der internationalen Gemeinschaft hier entgegenzuwirken.
Ich bin stolz, dass Österreich eine tragende Rolle dabei spielt", so
Spindelegger.

Bei der Diskussion waren TeilnehmerInnen aus allen Kontinenten
vertreten und diskutierten Strategien, um den Minderheitenschutz
innerhalb der UNO-Mechanismen zu verbessern. Auch die weltweit
problematische Lage religiöser Minderheiten war ein wesentlicher
Bestandteil der Diskussion. Dabei ging es vor allem um die
Sicherstellung der Rechte und der Sicherheit von religiösen
Minderheiten. Spindelegger betonte, dass die Abhaltung dieser
öffentlichen Diskussion nur ein erster Schritt sei. "Intoleranz,
Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt gegen religiöse Minderheiten
haben keinen Platz in unseren Gesellschaften. Österreich wird sich
daher weiter aktiv einbringen und für den Schutz von religiösen und
anderen Minderheiten einsetzen".

Der Schutz von Minderheiten stellt traditionell einen Schwerpunkt
der österreichischen Menschenrechtsarbeit dar und ist auch während
der österreichischen Mitgliedschaft im UNO-Menschenrechtsrat eine
Priorität. "Wir werden unsere Mitgliedschaft im UNO-Menschenrechtsrat
nützen, damit dem Minderheitenschutz weltweit wieder mehr politische
Bedeutung beigemessen wird", so der Vizekanzler abschließend.

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
Presseabteilung
Tel.: +43(0)501150-3262,4549,4550; F:+43(0)501159-213
mailto:[email protected]
http://www.aussenministerium.at, http://www.bmeia.gv.at

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