• 13.03.2012, 12:12:44
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Aufträge durch Beteiligungen des Landes sichern 2.300 Arbeitsplätze

Brenner: Rund 234 Millionen Euro an Investitionen / Unternehmen als Innovations- und Technologie-Vorreiter

Salzburg (OTS) - Rund 234 Millionen Euro werden Salzburg AG, gswb
und Salzburger Flughafen in diesem Jahr investieren. Und das trotz
angespannter Wirtschaftslage. Weil es sich hier um wichtige Projekte
zur Sicherstellung, Modernisierung und Weiterentwicklung der
Infrastruktur handelt. Von Verkehr, Energie und Telekommunikation bis
hin zum Grundbedürfnis nach erschwinglichem Wohnraum", kommentierte
Finanzreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. David Brenner
heute, Dienstag, 13. März, in einem Informationsgespräch die
aktuellen Zahlen.

Einige Highlights: Die Salzburg AG wird im Jahr 2012 fast 47
Millionen Euro in erneuerbare Energien investieren. Am Flughafen
erhält Salzburg mit dem Großprojekt Tower ein weit sichtbares neues
Erkennungszeichen, vor allem aber eine zeitgemäße Kontrollstelle,
ausgestattet mit modernster Flugsicherungstechnik. Die
Gesamt-Errichtungskosten werden ohne flugsicherungstechnische Anlagen
bei rund 14 Millionen Euro liegen. Alleine in die Sicherheit
(Enteisung, Befeuerung, Verbesserung der Runway) werden knapp 900.000
Euro investiert.

Die gswb ist mit mehr als 12.000 Quadratmetern Kollektorfläche der
größte Betreiber von Solaranlagen in Salzburg und wird in den Neubau
von Wohnungen dieses Jahr 52 Millionen Euro investieren. "Salzburg
AG, Flughafen und gswb", so Brenner weiter, "haben für unser
Bundesland in mehrfacher Hinsicht enorme Bedeutung: Sie sind aufgrund
ihrer millionenschweren Investitionen ein wichtiger Impulsgeber für
die Konjunktur. Vor allem aber sichert das investierte Geld rund
2.300 Arbeitsplätze hier in Salzburg. Hinzu kommen nochmals rund
2.500 Arbeitsplätze in den Unternehmen selber, also insgesamt fast
5.000. Und sie entwickeln Salzburg weiter, sie modernisieren unser
Bundesland. Einmal mehr beweisen sie sich auch jetzt wieder als
Innovations- und Technologie-Vorreiter."

"Angesichts dieser Fakten ist es umso absurder, dass nach
Verabschiedung des Bundes-Sparpakets jetzt wieder völlig
unnötigerweise Privatisierungsideen als angeblicher Königsweg zur
Budgetsanierung ausgegraben werden", so Brenner. Nach einer längeren
Pause waren in den vergangenen Tagen wieder vermehrt konkrete
Privatisierungswünsche geäußert worden, zuletzt aus dem Umfeld des
Vizekanzlers.

"Die gesamte Landesregierung ist sich hier einig: Privatisierungen
stehen nicht zur Debatte. Bildlich gesprochen: In dieser Frage passt
zwischen die Koalitionspartner kein Blatt Papier. Aus gutem Grund.
Ich habe selber nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass wir ein
strategisches Interesse an diesen Unternehmen haben. Folgerichtig
wollen wir auch bei den strategischen Entscheidungen mitreden. Gerade
als Finanzreferent könnte ich es mir leicht machen. Denn mit dem
Verkauf von Salzburg AG und Flughafen wäre das Budget mit einem
Schlag ausgeglichen. Aber eben nur einmalig und nicht strukturell. Am
Ende wäre das Land Salzburg für den Effekt billiger Budgetkosmetik
seine Schlüsselbeteiligungen los und wäre in wichtigen Fragen nur
noch ein Passagier, der nichts mitzureden hat. Deshalb bleibt es beim
Nein", betonte Brenner.

Rückfragehinweis:
Landespressebüro Salzburg - Medien- und Marketingzentrum
Chefredakteurin Mag. Karin Gföllner
Tel.: (0662) 80 42 / 24 33
mailto:[email protected]
http://www.salzburg.gv.at

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