- 13.03.2012, 08:00:01
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Der österreichische Jobmarkt reagiert gelassen auf Krisenspekulationen
Manpower Beschäftigungsausblick für das 2. Quartal 2012
Wien (OTS) - Österreichische Personalverantwortliche planen im
kommenden Quartal 2 2012 vermehrt Personal einzustellen. 12 Prozent
der HR-Experten geben an ihren Mitarbeiterstamm zu erhöhen, 4 Prozent
haben vor ihren Personalstamm zu reduzieren und 83 Prozent haben vor
keine Änderungen vorzunehmen. 1% zeigt sich unentschlossen. Das
ergibt einen erfreulichen Netto-Beschäftigungsausblick von +8% für
das kommende Quartal. Bereinigt man die Werte um jahreszeitlich
bedingte Schwankungen ergibt der Beschäftigungsausblick +6% und ist
somit die stärkste zweite Quartalsvorschau seit 2008. Im Vergleich
zum Vorquartal steigt der Ausblick um 3%, während sich im
Jahresvergleich der Ausblick um +6% verbessert.
Für den Manpower- Beschäftigungsausblick für das zweite Quartal 2012
wurden 751 Personalverantwortliche befragt, ob sie planen Personal
einzustellen, abzubauen oder den Mitarbeiterstand gleich halten
werden.
Talent bleibt der wichtigste Erfolgsfaktor für Unternehmen im Human
Age
Hinsichtlich der positiven Rekrutingtendenzen für das kommende
Quartal müssen die Unternehmen sicherstellen, dass sie die richtigen
Talente für die zu besetzenden Stellen finden können, um den
Unternehmenserfolg zu gewährleisten. Zukünftig rückt der Mensch immer
mehr in den Mittelpunkt und Talente werden zum entscheidenden
Erfolgsgarant für Unternehmen im Human Age. Erich Pichorner,
Geschäftsführer Manpower Österreich, sieht den Bereich der
Talentförderung und -bindung als unternehmensstrategisch wichtigsten
Erfolgsfaktor. "Unternehmen müssen vorbereitet sein die
Herausforderungen der aufstrebenden Märkte, die Globalisierung und
den Wettbewerb um zukünftige Mitarbeiter erfolgreich zu meistern. Wir
empfehlen, dass Unternehmen ihre Personalstrategien überdenken und
Wege finden, um für Talente ein attraktiver Arbeitgeber zu werden, um
bestehende und zukünftige Aufträge erfüllen zu können", so Erich
Pichorner weiter.
Alle 9 Bundesländer positiv - Tirol Spitzenreiter
Personalisten in allen neun Bundesländern tendieren dazu im kommenden
Quartal mehr Personal einzustellen. In Tirol stehen die Jobchancen am
besten. Das zeigt der Regionsausblick mit +16% netto deutlich. Im
Quartalsvergleich hat Tirol eine Steigerung von +18 Punkten und im
Jahresvergleich um +12 Punkte zu verzeichnen. Sehr erfreulich sind
auch die Werte in Niederösterreich. Hier liegt der
Beschäftigungsausblick bei +13% und verbessert sich sowohl im
Quartalsvergleich um +15% als auch im Jahresvergleich um + 14 Punkte.
In Salzburg, im Burgenland und in der Steiermark sind die Jobchancen
für das kommende Quartal mit einem Ergebnis von +3% am geringsten. Im
Sektor Finanzwesen & Dienstleistungen und Verkehr & Telekommunikation
stehen mit +16% derzeit die Chancen am besten einen Job zu bekommen.
Das Ergebnis des Ausblicks für den Sektor Bergbau & Rohstoffgewinnung
ist mit +13% auch respektabel. Im Gegensatz dazu zeigt der Ausblick
für den Sektor Gastronomie & Hotellerie eine negative Tendenz mit -7%
und verschlechtert sich um -18 Punkte im Vergleich zum Vorjahr
Quartal 2 2011.
Österreich im globalen Vergleich weiter im Mittelfeld
Weltweit liegt der Arbeitsmarkt weiter im Aufschwung. Die höchsten
Rekrutingraten werden, wie auch schon in den letzten 4 Quartalen in
Folge, aus Indien [+48%], Brasilien [+39%] und Taiwan [+36%]
gemeldet. In Indien zeichnet sich der Dienstleistungssektor für diese
Entwicklung verantwortlich, da europäische Unternehmen auf das
Know-How der dort ansässigen IT- Experten zugreifen. Die
Europaergebnisse spiegeln die angespannte Wirtschaftslage in einigen
Ländern wider. Griechenland [-11%], Spanien [-8%] und Ungarn, Irland
und die Tschechische Republik mit je [-3%] sind als einzige Länder im
weltweiten Vergleich im Minus.
Alle Detailanalysen nach Bundesländern, Wirtschaftssektoren und 36
Ländern weltweit finden Sie unter www.manpower.at
Zur Studie
Im Auftrag von Manpower werden seit acht Jahren
Personalverantwortliche in ganz Österreich zu ihren Rekrutingplänen
für das jeweils folgende Quartal befragt. 751Personalisten aus allen
Bundesländern und Branchen beantworteten die Frage: "Erwarten Sie,
dass im 2. Quartal 2012 die Mitarbeiterzahl an Ihrem Standort eher
zunehmen, eher abnehmen oder gleich bleiben wird, verglichen mit dem
laufenden 1.Quartal 2012?" Der Manpower Beschäftigungsausblick
errechnet sich aus dem Prozentsatz der Unternehmen, der eine Zunahme
seiner Mitarbeiterzahl erwartet, abzüglich des Prozentsatzes, der
eine Abnahme erwartet. Das Ergebnis dieser Subtraktion ist der
Netto-Beschäftigungsausblick in absoluten Zahlen. Der saisonal
bereinigte Wert berücksichtigt auch sich jährlich wiederholende
jahreszeitlich bedingte Fluktuationen. Die Studie wird gleichlautend
in 41 Ländern weltweit mit mehr als 61.500 Befragten durchgeführt und
gilt für Ökonomen, Arbeitsmarktexperten und Finanzanalysten als
Indikator für die künftige Entwicklung dieser Arbeitsmärkte.
Rückfragehinweis:
Manpower GesmbH, Mag. (FH) Nina Strasser, Tel.: (01) 516 76-120, mailto: [email protected]
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