- 09.03.2012, 10:17:50
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Razborcan: Jetzt die Weichen für den öffentlichen Verkehr der Zukunft stellen
Ausbau des Schnellbahnnetzes, neues Waggonmaterial, Schaffung öffentlicher Verkehrsknotenpunkte und kombinierte Ticketangebote
St. Pölten, (OTS/SPI) - "Niederösterreich wird in den kommenden
Jahren infolge der verstärkten Zuwanderung weiter deutlich an
Bevölkerung gewinnen und von aktuell rund 1,6 Millionen Einwohner bis
2050 um ein knappes Fünftel auf rund 1,9 Millionen Einwohner
anwachsen. Ebenso wird Wien ein starkes Bevölkerungswachstum erleben.
Wien und das niederösterreichische Umland wachsen zusammen. Wir
müssen daher jetzt die Weichen für den öffentlichen Nahverkehr der
Zukunft stellen - denn mit der Zunahme der Wohnsitze, aber auch der
Arbeitsplätze geht eine verstärkte Mobilität Hand in Hand. Der
Vorstoß von NÖ-Verkehrslandesrat Karl Wilfing für einen Ausbau des
Schnellbahnnetzes rund um Wien, aber auch in Niederösterreich, ist
daher sehr zu begrüßen, entspricht er doch auch einer langjährigen
Forderung der SPÖ-Niederösterreich", so der Verkehrssprecher der NÖ
Sozialdemokraten, LAbg. Gerhard Razborcan.
Würde der motorisierte Individualverkehr entsprechend der künftigen
Bevölkerungszahl so wie bisher ansteigen, würden die Stadt Wien und
das Wiener Umland in einem täglichen Megastau ersticken. Das Umland
Wiens ist eine dynamisch wachsende Region, die, um sich weiter
erfolgreich entwickeln zu können und um weiterhin eine attraktive
Wohn- und Wirtschaftsregion zu bleiben, ein attraktives und bestens
ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz braucht.
"Diese Verantwortung kann man nicht nur den Gemeinden, deren
finanzielle Spielräume in den letzten Jahren ohnehin abgenommen
haben, überlassen. Hier müssen Bund und Land zur Seite stehen.
Niederösterreich braucht einen konsequenten Politikwandel von einer
PKW-Pendlerorientierung hin zu einer konsequenten Förderung des
öffentlichen Verkehrs. Dazu gehören Investitionen in neue und ein
Update der bestehenden Schienenfahrzeuge und Busse. Auf den
Hauptachsen muss in den Verkehrsspitzen genügend Kapazität
bereitgestellt werden, idealerweise zusammen mit einer
Taktverdichtung. Es muss integrierte Verkehrsangebote (Jahreskarten
für Benützung des ÖV und der Parkplätze an den Knotenpunkten) geben.
Ebenso muss das Informationsangebot verbessert werden", so Razborcan,
der auch die Schaffung von Verkehrsknotenpunkten rund um Wien
einfordert: "Die NÖ Verkehrspolitik sollte Knotenpunkte in
Niederösterreich definieren und kombinierte Pendlerangebote von
diesen Kontenpunkten entwickeln und sogar die Kernzone 100 bis zu
diesen Knotenpunkten ausweiten."
(Schluss) fa
Rückfragehinweis:
SPNÖ-Landesregierungsfraktion/SPNÖ-Landtagsklub
Mag. Andreas Fiala, Pressesprecher LHStv. Dr. Sepp Leitner
Tel.: 02742/9005 DW 12794, Mobil: 06642017137
mailto:[email protected]
www.noe.spoe.at
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