- 08.03.2012, 09:22:23
- /
- OTS0044 OTW0044
Deserteursdenkmal: JG findet Aussagen von Kameradschaftsbund widerlich
Tauß: "Manche verstehen's einfach nicht"
Wien (OTS/SK) - Zu unglaublichen Vergleichen hat der
Österreichische Kameradschaftsbund in der Debatte um ein Denkmal für
Wehrmachtsdeserteure in Wien gegriffen. Die "Kameraden" verurteilten
das Denkmalprojekt "aufs Schärfste", mit dem "Argument", Desertieren
sei in jeder Armee der Welt verboten, das Denkmal sei somit ein
falsches Signal für unsere jetzigen Wehrdiener. Die Junge Generation
verurteilt diese widerlichen, geschichtsverzerrenden Aussagen
deutlich. Stellvertretender JG-Bundesvorsitzender Peter Bruck,
Mitglied der Denkmal-Projektgruppe der Wiener Stadtregierung: "Heer
ist nicht gleich Heer, Staat ist nicht gleich Staat und Desertieren
ist nicht gleich Desertieren. Was bitte hat unser heutiges Bundesheer
mit der Wehrmacht Hitlers zu tun? Solche Aussagen sind zum
Aus-der-Haut-Fahren. Für Demokratie und Rechtsstaat lohnt es sich
nicht nur zu kämpfen, sondern auch zu desertieren." ****
"Manche verstehen's einfach nicht", wundert sich auch
JG-Bundesvorsitzende Tina Tauß. "Ich würde mir wünschen, dass manche
Leute in dieser sensiblen Debatte zuerst nachdenken und sich erst
dann zu Wort melden." Die JG steht auf alle Fälle hinter dem
Denkmalprojekt und wünscht der Wiener Stadtregierung viel Erfolg bei
der Umsetzung. (Schluss) kw/bj
Rückfragehinweis:
Bundessekretärin der Jungen Generation in der SPÖ,
Katharina Weninger, [email protected],
Tel.: +43 664 885 402 86; +43 1 534 27 - 244OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NSK






