Deserteursdenkmal: JG findet Aussagen von Kameradschaftsbund widerlich

Tauß: "Manche verstehen's einfach nicht"

Wien (OTS/SK) - Zu unglaublichen Vergleichen hat der Österreichische Kameradschaftsbund in der Debatte um ein Denkmal für Wehrmachtsdeserteure in Wien gegriffen. Die "Kameraden" verurteilten das Denkmalprojekt "aufs Schärfste", mit dem "Argument", Desertieren sei in jeder Armee der Welt verboten, das Denkmal sei somit ein falsches Signal für unsere jetzigen Wehrdiener. Die Junge Generation verurteilt diese widerlichen, geschichtsverzerrenden Aussagen deutlich. Stellvertretender JG-Bundesvorsitzender Peter Bruck, Mitglied der Denkmal-Projektgruppe der Wiener Stadtregierung: "Heer ist nicht gleich Heer, Staat ist nicht gleich Staat und Desertieren ist nicht gleich Desertieren. Was bitte hat unser heutiges Bundesheer mit der Wehrmacht Hitlers zu tun? Solche Aussagen sind zum Aus-der-Haut-Fahren. Für Demokratie und Rechtsstaat lohnt es sich nicht nur zu kämpfen, sondern auch zu desertieren." ****

"Manche verstehen's einfach nicht", wundert sich auch JG-Bundesvorsitzende Tina Tauß. "Ich würde mir wünschen, dass manche Leute in dieser sensiblen Debatte zuerst nachdenken und sich erst dann zu Wort melden." Die JG steht auf alle Fälle hinter dem Denkmalprojekt und wünscht der Wiener Stadtregierung viel Erfolg bei der Umsetzung. (Schluss) kw/bj

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