• 07.03.2012, 13:16:46
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Bedrohung der Lebensqualität in Rodaun - ÖVP Liesing fordert Neustart in der Stadtplanung

Wohnbauprojekt "Waldmühle" nicht ohne entsprechendes Verkehrskonzept umsetzen

Wien (OTS) - "Alle bisher bekannt gewordenen Vorschläge der
rot-grünen Stadtplaner zur Beseitigung des täglichen Verkehrsinfarkts
in Rodaun haben eines gemeinsam", ärgert sich der Liesinger
VP-Klubobmann Ernst Paleta: "Es fehlt die Nachhaltigkeit der
Konzepte." Er sieht darin nur kurzfristige Optimierungen, die zwar
viel Geld kosten, aber keine echte Lösung darstellen und lediglich
die Betroffenen in Sicherheit wiegen sollen, dass "eh alles nicht so
arg wird".

Paleta fordert daher nach wie vor die Wiederaufnahme des
Personenverkehrs auf der Kaltenleutgebener Bahn und gleichzeitig die
Errichtung von zwei Kreisverkehren im Zentrum Rodauns, um auch die
Belastung des unweigerlich steigenden Individualverkehrs für die
Menschen in Rodaun erträglicher zu gestalten. Der Kreisverkehr beim
Perchtoldsdorfer Bad beweist täglich, dass so Staus vermieden werden.
Der Bahnbetrieb von Kaltenleutgeben bis Liesing könnte wiederum nach
Fertigstellung des neuen Zentralbahnhofs direkt bis dorthin
durchgezogen werden und würde somit die schnellste Öffi-Verbindung
aus dem Südwesten Wiens ins Stadtzentrum bedeuten. Eine derart
attraktive Alternative würde viele Autofahrer motivieren, bereits an
der Stadtgrenze ihr Auto stehen zu lassen.

Besonders die Realisierung des fast 500 Wohnungen umfassenden
Projekts "Waldmühle", also die Verbauung des Areals der ehemaligen
Zementfabrik an der Stadtgrenze in Rodaun, wird eine schlagartige
Erhöhung des Verkehrsaufkommens durch das Zentrum Rodauns bedeuten,
ist sich der erfahrene Bezirkspolitiker sicher. Auch seine Kollegin
Waltraud Schrittwieser, VP-Planungssprecherin in Liesing, bemängelt
die gängige Praxis, riesige Wohnhausanlagen zu errichten, ohne
gleichzeitig ein entsprechendes Verkehrskonzept zu erstellen, um den
daraus resultierenden Verkehrsanstieg bewältigen zu können. "Gerade
die Randlage Liesings erfordert hier besonderes Augenmerk", fordert
die VP-Bezirksrätin die rot-grünen Stadtplaner auf, sich endlich
einer ganzheitlichen Stadtentwicklung zu widmen. "Tausende Menschen
in Liesing büßen mittlerweile die Planungssünden der Vergangenheit",
bringen es Paleta und Schrittwieser auf den Punkt und fordern, das
Projekt "Waldmühle" als Neustart für die Stadtplanung in Liesing zu
nützen.

Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: T: (+43-1) 4000/81 913, F:(+43-1)4000/99 819 60
mailto:[email protected]

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