60 Jahre "Sub auspiciis"-Promotion - Karlheinz Töchterle: Lobens- und bemerkenswerte Leistungen

Wissenschaftsminister lud zu Festveranstaltung "60 Jahre Promotion unter den Auspizien des Bundespräsidenten" - Exzellenzstipendien, neuer Ring, Alumniverein

Wien (OTS) - "Im Zeichen der Ringe" stand die heutige Festveranstaltung anlässlich "60 Jahre Promotion unter den Auspizien des Bundespräsidenten", zu der Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle in die Aula der Wissenschaften in der Wiener Wollzeile lud. Bundespräsident Dr. Heinz Fischer folgte der Einladung ebenso wie zahlreiche Sub auspiciis Promovenden, darunter Dr. Hildegard Goss-Mayr (erste Frau, die Sub auspiciis promovierte), Dr. Gilbert Helmberg-Weitersdorf (einer der ersten Sub auspiciis Promovenden), Dr. Johannes Schauer (der tausendste Sub auspiciis Promovend)sowie Rektor Heinz Engl.

"Es sind lobens- und bemerkenswerte Leistungen", so der Minister vor den rund 500 Gästen, darunter Rektorin Mag. Eva Blimlinger, uniko-Präsident Rektor Dr. Heinrich Schmidinger, Rektor Dr. Christoph Badelt und Rektor Dr. Gerald Bast. Die Zeremonie sei "ein österreichisches Spezifikum" und "nicht nur Anerkennung von Exzellenz im besten Sinne, sondern auch ein Zeichen der Verbundenheit des Staates gegenüber der Universität".

Anlässlich der Festveranstaltung präsentierte der Minister die gemeinsame Initiative mit der Präsidentschaftskanzlei, wonach der Ring für Sub auspiciis Promovenden im Rahmen eines Wettbewerbs an den drei bildend-künstlerischen Universitäten (Universität für angewandte Kunst Wien, Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz, Akademie der bildenden Künste Wien) neu gestaltet werden soll. In der Jury wird u.a. Juwelier Köchert vertreten sein, der die Ringe, wie sie derzeit vergeben werden, herstellt.

Weiters wird es künftig Exzellenzstipendien geben: Für Sub auspiciis Promovenden stehen ab dem nächsten Studienjahr dabei 9.000 Euro für zwei Jahre zur Verfügung. Diese Mittel stehen für einschlägige Weiterbildungsmaßnahmen im Dissertationsfach und/oder die Teilnahme an wissenschaftlichen Kongressen zur Verfügung, um beispielsweise Forschungsergebnisse im In- und Ausland zu präsentieren.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde bekannt gegeben, dass ein Alumniverein gegründet werden soll. Dr. Martin Wrulich (Promotion 2010) und Dr. Johannes Kofler (Promotion 2009) sind mit dieser Idee des "Collegium Sub Auspiciis" an das Wissenschaftsministerium herangetreten. Ziel ist es u.a., eine Plattform für den gegenseitigen Austausch der Mitglieder zu schaffen und eventuell junge Studierende oder Schüler mit bereits hervorragenden Leistungen zu fördern.

Vor 60 Jahren, am 5. März 1952, wurde das Bundesgesetz über die Verleihung des Doktorats unter den Auspizien des Bundespräsidenten geschaffen. Die erste Verleihung fand an der Universität Innsbruck unter den Auspizien von Theodor Körner Ende 1952 statt. Mittlerweile haben 1.042 Promotionen unter den Auspizien des Bundespräsidenten stattgefunden. Die nächsten Promotionen unter den Auspizien des Bundespräsidenten finden bereits nächste Woche in Wien und Innsbruck statt.

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