• 06.03.2012, 11:58:30
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Mitterlehner: "FTI-Strategie weiter mit Leben erfüllen"

Wirtschaftsminister: Kräfte bündeln, um Österreich in internationale Schrittmacher-Rolle bei Forschung und Entwicklung zu bringen - Neuer Steuerbonus unterstützt KMU

Wien (OTS/BMWFJ) - "Mit der FTI-Strategie bündeln wir unsere
Kräfte, um Österreich in eine internationale Schrittmacher-Rolle bei
Forschung und Entwicklung zu bringen", zieht Wirtschaftsminister
Reinhold Mitterlehner eine positive Bilanz anlässlich des
Ministerrats-Beschlusses der FTI-Strategie vor einem Jahr. "Die
FTI-Strategie dient als Leitlinie für unsere eigene FTI-Politik und
verbessert die Kooperation mit den weiteren für F&E zuständigen
Ressorts sowie mit dem Rat für Forschung und Technologieentwicklung",
so Mitterlehner. "Unser Ziel muss es sein, die FTI-Strategie
weiterhin mit Leben zu erfüllen und Schritt für Schritt umzusetzen.
Langfristig soll Österreich im EU-Vergleich zum 'Innovation Leader'
werden", bekräftigt Mitterlehner.

"Die internationale Konkurrenz verschärft sich gerade im
Innovationssektor. Daher wollen wir die Investitionen in Forschung
und Entwicklung weiter ausweiten, diese Bereiche sind auch vom
aktuellen Konsolidierungspaket ausgenommen", betont Mitterlehner. Das
Wirtschaftsministerium setzt hier vor allem auf die stärkere
Einbeziehung der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Eine
wichtige Zukunftsmaßnahme ist die mit dem Reformpaket beschlossene
Anhebung des Deckels für die steuerliche Begünstigung von
Auftragsforschung. "Das unterstützt vor allem KMU, die nicht über
eigenes Forschungspersonal oder eine eigene F&E-Infrastruktur
verfügen", sagt Mitterlehner. Positive Impulse setzen auch die
Innovationsschecks zu je 5.000 oder 10.000 Euro. "Damit unterstützen
wir Firmen, die erstmals in Forschung und Entwicklung einsteigen oder
ihre Innovationsleistungen vertiefen wollen", so Mitterlehner.

Ein vom jüngsten "Innovation Union Scoreboard" untermauertes Manko
ist die Verfügbarkeit von Risikokapital, speziell für Unternehmen in
der Frühphase. Zuletzt wurden daher auf Initiative des
Wirtschaftsministeriums mehrere Venture Capital Initiativen
gestartet, die verstärkt Anreize für private Investoren bieten. Dabei
werden öffentliche Mittel in Höhe von 21 Millionen Euro und privates
Kapital in mindestens derselben Höhe in den nächsten zwei bis drei
Jahren in junge innovative Unternehmen investiert. "Durch die
stärkere Versorgung mit Risikokapital wollen wir vor allem junge
innovative Unternehmen bei ihrem Wachstumskurs unterstützen", so
Mitterlehner.

Positive Effekte hat auch die "Seed"-Förderschiene des Austria
Wirtschaftsservice (aws). "Damit unterstützen wir die Gründung und
den Aufbau innovativer Unternehmen im Hochtechnologiebereich", sagt
Mitterlehner. Dieses Angebot spricht Unternehmen aus allen
High-Tech-Bereichen an, ein Schwerpunkt liegt in den Bereichen
Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), Physical Science
und Life Sciences, also insbesondere Biotechnologie- und
Medizintechnik-Entwicklungen.

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
   Pressesprecher des Bundesministers:
   Mag. Waltraud Kaserer
   Tel.: +43 (01) 71100-5108 / Mobil: +43 664 813 18 34
   mailto:[email protected]
   www.bmwfj.gv.at
   
   Mag. Volker Hollenstein
   Tel.: +43 (01) 71100-5193 / Mobil: +43 664 501 31 58
   [email protected]

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