• 06.03.2012, 10:34:45
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Vaterverbot.at - Elternteilzeit statt Papamonat

Linz (OTS) - vaterverbot.at teilt die Meinung von Wirtschafts-
und Familienminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP), dass ein drei
Monate andauernder Papa Monat keine sinnvolle Sozialmaßnahme ist. Sie
belastet nur die Wirtschaft und ist gerade bei
Schlüsselarbeitskräften unrealistisch. Es bringt einem Baby nichts,
wenn ihm Vater und Mutter gleichzeitig bei schlafen zuschauen und
schließt getrennt lebende Väter erst wieder von ihrer Vaterrolle aus.
Die Diskussion um den Papa Monat ist eine Beruhigungspille um die
Väter vor den eigentlichen Grausamkeiten des Familienrechts
abzulenken. Väter wollen ihre Kinder nicht nur während der ersten
drei Monate sehen, sondern auch noch später durch ihr Leben
begleiten. Realistischer wäre hier der Anspruch der Väter auf
Elternteilzeit, wo Eltern unabhängig vom Familienstatus, wechselweise
nach Manier einer Doppelresidenz ihre Kinder betreuen können. Dies
würde Müttern einen schnellen Wiedereinstieg ins Berufsleben
ermöglichen und Väter würden trotz Papazeit laufend im Berufsleben
verfügbar sein. Väter wollen die Durchsetzung ihres Menschenrechtes
auf Familienleben, die Einführung der Doppelresidenz als erste Wahl
im Falle einer Trennung, die staatlich garantierte Umsetzung von
gerichtlichen Umgangsrechtsbeschlüssen, die automatische gemeinsame
Obsorge und ein Unterhaltsrecht das dem Geiste der Gleichberechtigung
entspricht.

http://www.vaterverbot.at/armutUnterhalt.html#UnterhaltNeu

Rückfragehinweis:
[email protected], www.vaterverbot.at/impressum.html

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