• 05.03.2012, 18:41:07
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Kommentar zur Energiewende

Berlin (ots) - Die Regierung hat einen Plan für die Energiewende
beschlossen. Das kann man ein Jahr nach Fukushima niedlich oder
lächerlich finden. Fakt ist: Seit dem Einstieg in den Ausstieg wurden
zu wenige Stromtrassen gebaut, zu wenige Windparks projektiert, zu
wenig Anreize für Ersatzkraftwerke für den Fall von Wind- und
Sonnenschwankungen gebaut, zu wenige Stromspeicher und
Energiespargesetze geschaffen. Die Energiewende stockt. Aber warum?
Die Energiefrage war stets eine Machtfrage - und die mächtigen
Stromproduzenten befürchten aus guten Gründen, dass der Kampf um die
Energiewende ihre letzte Schlacht sein könnte. Mit Lobby-Druck,
politischen Deals und Flüsterparolen halten sie gegen.

Rückfragehinweis:
Berliner Zeitung
Bettina Urbanski
Telefon: +49 (0)30 23 27-9
Fax: +49 (0)30 23 27-55 33
[email protected]

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