• 05.03.2012, 12:01:01
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Leitner: Verkehrsdienstevertrag ist gute Basis für die Westbahnstrecke

Andere Regionen sind nicht oder zu wenig berücksichtigt

St. Pölten, (OTS/SPI) - "Für den NÖ Zentralraum und die
Pendlerinnen und Pendler entlang der Westbahnstrecke stellt der heute
vorgestellte neue Verkehrsdienstevertrag für Niederösterreich
zweifellos eine Verbesserung dar. Zusätzlich Züge und beschleunigte
Verbindungen machen den öffentlichen Nahverkehr entlang der
Westbahnstrecke attraktiver, was sicher dazu führen wird, das sich so
mancher bei seinem Arbeitsweg den Umstieg auf die umweltfreundliche
Bahn und andere öffentliche Verkehrsmittel überlegen wird", begrüßt
Niederösterreichs Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Sepp Leitner den
heute präsentierten Vertrag und sieht darin eine jahrelange Forderung
der SPNÖ endlich umgesetzt.

"Was fehlt, sind konkrete Verbesserungen auf der Südbahn! Ein
eventuelles Inaussichtstellen genügt nicht - denn diese
Wachstumsregion braucht eine klare Zukunftsperspektive. Auch diese
Verkehrsader braucht eine Beschleunigung der Verbindungen sowie
zusätzliche Zugsverbindungen. Zumindest besteht für das Land
Niederösterreich die Möglichkeit, derartiges nach dem Bestellprinzip
bei den ÖBB anzufordern - notwendig wäre es jedenfalls", so Leitner,
der auch Kritik äußert: "Das Wald- und große Teile des Weinviertels
bleiben, was den Ausbau des öffentlichen Verkehrs betrifft, in vielen
Bereichen verkehrspolitisch nicht berücksichtigt. Die Übernahme
vieler Nebenbahnen und Teilstrecken durch das Land haben nicht zu
Verbesserungen geführt, ganz im Gegenteil kam es zu einem weiteren
Kahlschlag bei der Schieneninfrastruktur. Genau dort, wo immer mehr
Menschen aufgrund der Zurücknahme des Angebots des öffentlichen
Schienenverkehrs immer mehr Nachteile, aber auch Kosten haben, sind
keine Verbesserungen erfolgt. Im Wald- und Weinviertel fehlt es der
niederösterreichischen Verkehrspolitik an Perspektiven und das ist
für eine Region, in der viele Gemeinden unter der Abwanderung leiden,
keine positive Zukunftsaussicht."

Für Niederösterreich sieht Leitner jedenfalls noch Handlungsbedarf.
"Wenn in anderen Bundesländern durch zusätzliche finanzielle
Leistungen des Landes im Bereich der Schnellbahnsysteme
Fahrgaststeigerungen von bis zu 60 Prozent erzielt werden konnten,
dann sieht man ganz deutlich, dass ein verbessertes und attraktiveres
Angebot von den Bürgerinnen und Bürgern sehr wohl angenommen wird.
Gerade in Zeiten, wo die Treibstoffpreise immer mehr Pendlerinnen und
Pendler wirklich nachhaltig belasten, muss als Alternaive zum Pkw ein
leistungsfähiges, leistbares und attraktives öffentliches
Verkehrsnetz angeboten werden", so LHStv. Leitner, der zudem ein
neues niederösterreichisches Gesamtverkehrskonzept einfordert.
Leitner: "Das derzeitige Landesverkehrskonzept ist schon mehr als 20
Jahre alt und längst von der Entwicklung überholt worden. Hier
braucht die Osteregion eine neue Basis, um die Verkehrspolitik für
die kommenden Jahrzehnte zukunftsfit zu machen."
(Schluss) fa

Rückfragehinweis:
SPNÖ-Landesregierungsfraktion/SPNÖ-Landtagsklub
Mag. Andreas Fiala, Pressesprecher LHStv. Dr. Sepp Leitner
Tel.: 02742/9005 DW 12794, Mobil: 06642017137
mailto:[email protected]
www.noe.spoe.at

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