- 03.03.2012, 19:12:52
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Kärntner Tageszeitung - Kommentar: Solange Papa zahlt (von Daniela Groß)
Ausgabe 04. März 2012
Klagenfurt (OTS) - Hell ausgeleuchtet ins Scheinwerferlicht
gestellt wurde die Erste, die als erste österreichische Bank 2008
Staatshilfe in Anspruch genommen hat. Mit viel Trara hat sich
Österreich darüber empört. Und kurz darauf sind auch die anderen
Geldinstitute draufgekommen, dass man ganz ungeniert beim Staat
vorstellig werden kann. Nach und nach wurde die Empörung kleiner -
aber auch die Mittel, die der Staat noch zur Verfügung hat, um die
Banken zu stützen. Knapp vier Milliarden Euro sind es. Hoppla, drei,
weil sich nun auch die Kommunalkredit eine Milliarde Euro genehmigen
will. Hoppla, das Trara darum ist kleiner geworden, die Frage, die
Österreich sich aber stellen muss, ist dieselbe wie im Jahr 2008: Ist
die Staatshilfe die einzig wahre Therapie für das kranke Bankenkind
oder war sie nur der Weg des geringsten Widerstands - solange bei
Vater Staat sowieso Geld vorhanden war?
Rückfragehinweis:
Neue Kärntner Tageszeitung, Viktringer Ring 28, 9020 Klagenfurt, , Tel.: 0463/5866-509, E-Mail: [email protected]
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