FP-Irschik: Wiener Wohnen ist reine Abkassier-Truppe

Bei einer Sanierung wird abgezockt, aber gewaltige Rücklagen einfach einbehalten

Wien (OTS/fpd) - Wiener Wohnen nimmt also Mietzinserhöhungen von rund 90 Prozent (!) vor, wie gestern die "Krone" berichtete. Als Beispiel wurde ein Gemeindebau in der Nordrandsiedlung, in Floridsdorf angeführt. Die lapidare Begründung für diesen Wucher von Wiener Wohnen: Sanierungsmaßnahmen.

Mieter des Gemeindebaus Herzmanovsky-Orlando-Gasse 1-13 (39 Stiegen) erhielten jedoch Anfang Februar ein Schreiben von Wiener Wohnen, in dem mitgeteilt wurde, dass aufgrund von EDV-Umstellungen Berechnungsfehler passierten. Für diesen Bau stehen nun jedenfalls rund 370.000 Euro als Rücklage eben für Sanierungsmaßnahmen zur Verfügung. Wiens FPÖ-Gemeinderat Wolfgang Irschik ist verärgert:
"Diese immensen Rücklagen haben allerdings keinerlei Auswirkung auf den Mietzins!"

Der Floridsdorfer FPÖ-Parteiobmann: "Einerseits werden neunzigprozentige Mietzinserhöhungen mit der Begründung von Sanierungsmaßnahmen vorgenommen, andererseits gibt es Rücklagen von 370.000 Euro, die keinerlei Senkung der Miete bewirken. Wiener Wohnen dreht es offenbar immer so, wie es gerade gebraucht wird um abzukassieren. Für die EU und die Pleitestaaten haben die Sozialisten sofort Milliarden parat. Aber diese Geldgeschenke wie hier deutlich zu sehen, gehen auf Kosten sozial schwacher Inländer." (Schluss)

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