Berlakovich zu Arbeitsgesprächen in Kroatien: Ausgezeichnete Zusammenarbeit stärken

Österreich unterstützt Kroatien im Rahmen von Twinning-Projekten

Wien (OTS/Wien/Zagreb) - Landwirtschafts- und Umweltminister Niki Berlakovich begleitet derzeit den österreichischen Bundespräsidenten Heinz Fischer bei seinem offiziellen Besuch in Kroatien. Berlakovich - selbst Burgenland-Kroate - nützte die Reise für ein persönliches Kennenlernen sowie erste Arbeitsgespräche mit seinen zwei neuen AmtskollegInnen: Mirela Holy, Ministerin für Umwelt und Naturschutz, und Tihomir Jakovina, Minister für Landwirtschaft. Beide sind seit erst seit wenigen Monaten im Amt. "

Kroatien ist ein wichtiger player am Balkan. Die Zusammenarbeit zwischen Kroatien und Österreich ist ausgezeichnet. Uns verbindet nicht nur eine gemeinsame Geschichte und intensive wirtschaftliche Beziehungen, wir haben auch sehr ähnliche Strukturen in der Landwirtschaft und im Umweltbereich. Daher ist Kroatien ein wichtiger zukünftiger Partner auf EU-Ebene.", so der Minister anlässlich der Kroatienreise. ****

Österreich beteiligt sich in Kroatien, das voraussichtlich ab Mitte 2013 das 28. EU Mitgliedsland sein wird, schon seit langem an Twinning Projekten - von der EU finanzierte Programme zum Auf- und Ausbau öffentlicher Strukturen in Beitrittskandidatenländern. Ein erfolgreiches abgeschlossenes Projekt ist etwa die Verbesserung des Berichtswesens im Umweltbereich. Aktuelle Projekte laufen im Bereich der Anwendung des neuen EU-Umweltstrafrechts sowie bei der Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie. "Österreich hat wertvolle Erfahrung und know how in vielen Bereichen und wir sind gern zur Fortsetzung der Unterstützung bereit.", so Berlakovichs Angebot an die Amtskollegin.

Auch im Landwirtschaftsbereich gibt es einige Twinning-Projekte, beispielsweise im Wein- und im Veterinärbereich. Zentrales Thema im Arbeitsgespräch mit dem kroatischen Landwirtschaftsminister war die Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union. Die derzeit diskutierte Neugestaltung ist schließlich auch für Kroatien als zukünftiges Mitgliedsland von Bedeutung. "Kroatien hat hier bereits sehr gute Vorarbeit geleistet und bedeutende Fortschritte erzielt, insbesondere in der Einrichtung einer Zahlstelle sowie der Vorbereitung des Umsetzungsplans der Gemeinsamen Marktordnung. Ein wichtiger Bereich ist auch die Gentechnik. Hier hat Kroatien eine ähnlich kritische Haltung wie Österreich. Durch eine verstärkte Zusammenarbeit in diesen Fragen können wir unsere Position in Europa stärken", hob Berlakovich abschließend hervor.

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