Blecha: Jugendkult ist entbehrlich geworden - Stille gesellschaftliche Revolution

Europäisches Jahr des aktiven Alterns und der Generationensolidarität heute eingeläutet

Wien (OTS/SK) - Im Rahmen des heutigen offiziellen Auftakts des "Europäischen Jahres für aktives Altern und der Solidarität zwischen den Generationen" in der Alten Universität in Graz durch Bundespräsident Heinz Fischer wurden Perspektiven diskutiert, wie aktives Altern gelingen kann. Der Pensionistenverband Österreichs ist aktiver Partner im Europäischen Jahr. PVÖ-Präsident Karl Blecha fungiert als Botschafter für dieses Projekt, das er "nicht nur auf ein Jahr beschränkt sehen will". ****

Pensionistenverbands- und Seniorenrats-Präsident Blecha betonte in seinem Statement bei der Podiumsdiskussion: "Der Jugendkult, dem wir lange unterlegen sind, ist entbehrlich geworden, denn die Älteren sind heute sehr wohl kompetent und aktiv. Sie gestalten ihr Leben neu und fordern Teilhabe, und zwar nicht als 'Eingeladene', sondern als aktiver Teil der Gesellschaft - das ist eine stille Revolution!"

Der Präsident der größten Seniorenorganisation Österreichs wies auf einen fundamentalen gesellschaftlichen Wandel hin: "Aktives Leben war früher mit Jugend verbunden, Alter war würdelos. Das ist heute ganz anders! Die älteren Menschen können heute in unserer Gesellschaft nicht mehr übersehen werden - die Gesellschaft braucht sie!" Blecha hob in diesem Zusammenhang auch die bedeutende Rolle der Pensionistenverbände als Interessensvertretung hervor.

Der PVÖ-Präsident betonte weiter: "Krisen waren die besten Lehrmeister, Krisen zwingen zu neuem Denken. Heute betrifft diese große Herausforderung die Neugestaltung der Arbeitswelt. Diese muss altersgerecht werden, wir brauchen neue Arbeitsbedingungen, die helfen, Krankenstände und Frühpensionierung zurückzudrängen."

Der Pensionistenverband Österreichs beteiligt sich mit zahlreichen Aktivitäten und Veranstaltungen am "Europäischen Jahr für aktives Altern und der Solidarität zwischen den Generationen". Blecha nannte als Beispiel den österreichweit laufenden "Dialog der Generationen", wo Junge und Ältere engagiert über die Zukunft und das gesellschaftliche Miteinander diskutieren. Für Blecha steht fest: "Es gibt keinen Generationenkonflikt!" (Schluss) sv/mp

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