- 29.02.2012, 11:29:39
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Karlheinz Töchterle zur Pädagog/innenbildung NEU: "Die besten Modelle fördern und das Wissen aller Partner nützen"
Wissenschaftsminister nominiert Dr. Arthur Mettinger und Dr. Christiane Spiel in den neuen Entwicklungsrat
Wien (OTS) - In einem gemeinsamen Pressegespräch zur
Pädagog/innenbildung NEU mit Bildungsministerin Dr. Claudia Schmied
skizzierte heute Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz
Töchterle wesentliche Eckpunkte für den weiteren Arbeitsprozess. "Es
muss darum gehen, für unsere Kinder die bestmögliche Bildung
anzustreben. Die Ausbildung ihrer Lehrerinnen und Lehrer ist dabei
ein zentraler Ansatz", so Töchterle. Mit dem neu eingerichteten
Entwicklungsrat, der als beratendes und empfehlendes Organ tätig
werden wird, stehen den beiden Ministerien dafür ausgewiesene
Kennerinnen und Kenner des Bildungswesens zur Seite. "Vom
Entwicklungsrat begleitet wollen wir nun gemeinsam die Fülle der
bestehenden Kooperationen sowie regionalen und schultypenspezifischen
Bedürfnisse in ein Ganzes gießen", so der Wissenschaftsminister, der
sich darüber erfreut zeigt, dass "sich die Universitäten vermehrt um
diesen Bereich kümmern und sich hier stark einbringen".
Mit Univ.-Prof. Dr. Arthur Mettinger und Univ.-Prof. Dr. Christiane
Spiel nominierte der Wissenschafts- und Forschungsminister zwei
Mitglieder in den nunmehr konstituierten Entwicklungsrat, die sich
bereits in der Vergangenheit intensiv dem Themenbereich der
Weiterentwicklung der Lehramtsausbildung widmeten. Weitere Mitglieder
des Entwicklungsrates sind Dr. Andreas Schnider als Leiter und Dr.
Roland Fischer. "Damit steht unseren Ministerien ein hochkarätig
besetztes Gremium zur Seite, das mit hoher Kompetenz auf die Vielfalt
der An- und Herausforderungen zugehen soll", erklärt Töchterle.
Für den Wissenschaftsminister ist klar: "Bereits jetzt entstehen in
vielen Regionen zukunftsweisende Konzepte und vielversprechende
Modelle, wie die zukünftige Ausbildung der Pädagoginnen und Pädagogen
mit Blick auf die regionalen und lokalen Begebenheiten aussehen kann.
Dieses Wissen und diese Erfahrung müssen in ein Gesamtkonzept
einfließen. Mein Wunsch ist es, dass sich möglichst vieles von dort
aus entwickeln und wachsen kann."
Dies betrifft nicht nur die Frage der künftigen ausbildenden
Einrichtungen, sondern auch die inhaltliche Ausformung der Curricula.
"Die Politik hat den Rahmen vorzugeben, in dem die künftige
Ausbildung der Pädagoginnen und Pädagogen stattfinden wird, also vor
allem die geforderten Qualifikationen vorzugeben. Die Erstellung der
Curricula zum Erreichen dieser Qualifikationen ist hingegen Aufgabe
der Bildungsinstitutionen", so Töchterle, der das Projekt
Pädagog/innenbildung NEU auch als wichtigen Beitrag zur Erhöhung des
gesellschaftlichen Ansehens des Berufsbildes Lehrer/in bezeichnet.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung Minoritenplatz 5, 1014 Wien Pressesprecher: Markus Gorfer Tel.: +43 1 531 20 9027 mailto: [email protected] www.bmwf.gv.at
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