Karlheinz Töchterle zur Pädagog/innenbildung NEU: "Die besten Modelle fördern und das Wissen aller Partner nützen"

Wissenschaftsminister nominiert Dr. Arthur Mettinger und Dr. Christiane Spiel in den neuen Entwicklungsrat

Wien (OTS) - In einem gemeinsamen Pressegespräch zur Pädagog/innenbildung NEU mit Bildungsministerin Dr. Claudia Schmied skizzierte heute Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle wesentliche Eckpunkte für den weiteren Arbeitsprozess. "Es muss darum gehen, für unsere Kinder die bestmögliche Bildung anzustreben. Die Ausbildung ihrer Lehrerinnen und Lehrer ist dabei ein zentraler Ansatz", so Töchterle. Mit dem neu eingerichteten Entwicklungsrat, der als beratendes und empfehlendes Organ tätig werden wird, stehen den beiden Ministerien dafür ausgewiesene Kennerinnen und Kenner des Bildungswesens zur Seite. "Vom Entwicklungsrat begleitet wollen wir nun gemeinsam die Fülle der bestehenden Kooperationen sowie regionalen und schultypenspezifischen Bedürfnisse in ein Ganzes gießen", so der Wissenschaftsminister, der sich darüber erfreut zeigt, dass "sich die Universitäten vermehrt um diesen Bereich kümmern und sich hier stark einbringen".

Mit Univ.-Prof. Dr. Arthur Mettinger und Univ.-Prof. Dr. Christiane Spiel nominierte der Wissenschafts- und Forschungsminister zwei Mitglieder in den nunmehr konstituierten Entwicklungsrat, die sich bereits in der Vergangenheit intensiv dem Themenbereich der Weiterentwicklung der Lehramtsausbildung widmeten. Weitere Mitglieder des Entwicklungsrates sind Dr. Andreas Schnider als Leiter und Dr. Roland Fischer. "Damit steht unseren Ministerien ein hochkarätig besetztes Gremium zur Seite, das mit hoher Kompetenz auf die Vielfalt der An- und Herausforderungen zugehen soll", erklärt Töchterle.

Für den Wissenschaftsminister ist klar: "Bereits jetzt entstehen in vielen Regionen zukunftsweisende Konzepte und vielversprechende Modelle, wie die zukünftige Ausbildung der Pädagoginnen und Pädagogen mit Blick auf die regionalen und lokalen Begebenheiten aussehen kann. Dieses Wissen und diese Erfahrung müssen in ein Gesamtkonzept einfließen. Mein Wunsch ist es, dass sich möglichst vieles von dort aus entwickeln und wachsen kann."

Dies betrifft nicht nur die Frage der künftigen ausbildenden Einrichtungen, sondern auch die inhaltliche Ausformung der Curricula. "Die Politik hat den Rahmen vorzugeben, in dem die künftige Ausbildung der Pädagoginnen und Pädagogen stattfinden wird, also vor allem die geforderten Qualifikationen vorzugeben. Die Erstellung der Curricula zum Erreichen dieser Qualifikationen ist hingegen Aufgabe der Bildungsinstitutionen", so Töchterle, der das Projekt Pädagog/innenbildung NEU auch als wichtigen Beitrag zur Erhöhung des gesellschaftlichen Ansehens des Berufsbildes Lehrer/in bezeichnet.

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